Produktion

Gregory Kirchhoff gibt "Tatort"-Regiedebüt in Dresden

"Katz und Maus" heißt der Arbeitstitel des neuen Falls des "Tatort"-Teams Karin Hanczewski, Cornelia Gröschel und Martin Brambach, der gerade in Dresden gedreht wird.

04.08.2021 09:23 • von Michael Müller
Die Kommissarinnen Karin Hanczewski (l.) und Cornelia Gröschel (Bild: MDR/MadeFor/Marcus Glahn)

In Dresden haben am 3. August die Dreharbeiten zum "Tatort: Katz und Maus" (AT) mit den Kommissarinnen Karin Gorniak (Karin Hanczewski) und Leonie Winkler (Cornelia Gröschel) begonnen. Regisseur Gregory Kirchhoff ("Baumbacher Syndrome") inszeniert zum ersten Mal in der populären Sonntagabend-Krimireihe.

Im neuen Fall wird eine Journalistin (Elisabeth Baulitz) auf offener Straße in Dresden entführt. Ihr Entführer versteckt sein Gesicht hinter einer Maus-Maske und wendet sich mit einer Videobotschaft an die Polizei. Kurz darauf kommt auch Kommissariatsleiter Peter Michael Schnabel (Martin Brambach) dem Täter viel näher als beabsichtigt. Denn die Kommissarinnen Gorniak, Winkler und ihr Chef Schnabel werden mit der Behauptung konfrontiert, 150 in Sachsen entführte Kinder würden in einem Dresdner Keller gefangen gehalten. Befreien sie sie nicht innerhalb von 24 Stunden, muss die entführte Journalistin sterben.

In weiteren Rollen zu sehen sind Hans Löw (Charité"), Christina Hecke ("Spätzle arrabbiata - oder eine Hand wäscht die andere"), Alida Bohnen (Schauspiel Graz) und Kai Ivo Baulitz ("Blood Red Sky").

Der "Tatort: Katz und Maus" (AT) ist eine Produktion von MadeFor (Produzentinnen: Nanni Erben und Tasja Abel, Producerin: Philine Zebralla) im Auftrag des MDR (Redaktion: Sven Döbler) für Das Erste. Das Drehbuch stammt von Jan Cronauer (Der Kriminalist") und Stefanie Veith ("Tatort: Die Zeit ist gekommen"). Die Bildgestaltung übernimmt Dino von Wintersdorff ("Baumbacher Syndrome"). Die Dreharbeiten laufen noch bis zum 1. September 2021.

Der Sendetermin wird voraussichtlich 2022 im Ersten sein.