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New York kündigt Impfpflicht für Indoor-Aktivitäten an

Der Broadway machte den Anfang, nun kündigte New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio an, dass die Stadt ab Mitte August eine Impfpflicht für Beschäftigte und Besucher von Indoor-Betrieben wie Kulturstätten, Restaurants oder Fitnesszentren einführen wird.

03.08.2021 17:34 • von Marc Mensch
New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio (Bild: IMAGO/ZUMA Wire)

Während in den USA auch aus der Entertainment-Branche immer mehr Unternehmen und Veranstaltungen weitreichende Impfpflichten einführen, zieht mit New York City nun die mit Abstand bevölkerungsreichste Stadt nach. Wie der Bürgermeister von New York City, Bill de Blasio, heute ankündigte, wird ab 16. August mit der phasenweisen Einführung einer Impfpflicht für Beschäftigte und Besucher von Indoor-Betrieben begonnen - umfasst sind davon nicht zuletzt auch Kinos oder Restaurants.

Den Ausführungen de Blasios zufolge soll es ab 16. August zunächst für vier Wochen darum gehen, "erzieherisch" auf die Menschen einzuwirken, eine (strafbewehrte) Durchsetzung der Impfpflicht werde ab 13. September erfolgen. Details sollen demnach ab 16. August veröffentlicht werden.

"Das ist entscheidend, denn wir wissen, dass es zu erheblich mehr Impfungen führen wird", so de Blasio. Ziel sei es, jeden davon zu überzeugen, dass es jetzt an der Zeit sei, die Ausbreitung der Delta-Variante zu stoppen. "Wer voll am gesellschaftlichen Leben teilnehmen will, muss sich impfen lassen", so der Bürgermeister.

In Frankreich hatte die Einführung der Pflicht zur Vorlage des digitalen Gesundheitspasses für Kinobesuche - der nicht auf den Nachweis von Impfungen beschränkt ist, sondern auch dem optionalen Nachweis eines negativen Tests oder eines Genesenen-Status dient - zu erheblichen Einbrüchen bei den Besucherzahlen geführt.