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Ehemaliger Fox-Chef Benjamin Bach verstärkt Sky-Führungsteam

Benjamin Bach, ehemaliger Geschäftsführer von Twentieth Century Fox für Deutschland, Österreich und die Schweiz, übernimmt bei Sky Deutschland die neu geschaffene Position des Vice President Content Strategy & Acquisition.

30.07.2021 12:24 • von Jochen Müller
Benjamin Bach (Bild: Sky Deutschland)

Benjamin Bach, bis Mitte November 2019 Geschäftsführer der Fox in Deutschland, Österreich und der Schweiz, übernimmt im September bei Sky Deutschland die neu geschaffene Position des Senior Vice President Content Strategy & Acquisition. Wie das Pay-TV-Unternehmen heute mitteilt, umfasst diese Position die Bereiche Content Strategy, Content Acquisition, Sky Store und Content Performance Management und damit auch Bereiche, die bis dato Malte Probst und Matthias Kistler geleitet hatten. Probst, jahrelang für das gesamte Film- und Entertainmentportfolio von Sky Deutschland verantwortlich, übernimmt im Oktober die Position des Chief Product Officer Fiction bei blue Entertainment in der Schweiz, Matthias Kistler, bisher für den Bereich Acquisition bei Sky Deutschland verantwortlich, wechselt zu Amazon nach London.

Elke Walthelm, Executive Vice President Content bei Sky, an die Benjamin Bach berichten wird, erklärt: "Mit Benjamin gewinnen wir einen ausgewiesenen Experten, der zudem eine beeindruckende Erfolgsbilanz bei der Entwicklung und Stärkung von Teams aufweisen kann. Ich bin davon überzeugt, dass seine Erfahrungen im internationalen Vertrieb und Marketing von Film- und TV-Inhalten sowie im Bereich Content-Lizensierung sehr wertvoll sein werden, um unsere Programmoffensive und das gesamte Business erfolgreich weiterzuentwickeln, so dass wir unseren Kund*innen auch in Zukunft ein exzellentes Programmportfolio anbieten können."

Wie Mutterkonzern Comcast gestern bekannt gab, verlor die gesamte Sky-Gruppe im zweiten Quartal gegenüber Ende des ersten Quartals rund 200.000 Abonnenten. Während Sky UK seine Kundenzahlen steigern konnte, waren sie in Deutschland und Italien rückläufig geween. Detallierte Zahlen nannte Comcast nicht.