Kino

Cineworld sichert sich zusätzliche Finanzmittel

Mit der Aufnahme neuer Kredite in Höhe von 200 Mio. Dollar hat die weltweit zweitgrößte Kinokette ihre Liquidität erhöht. Laut CEO Mooky Greidinger blicke man nicht zuletzt aufgrund der Startlisten im vierten Quartal zuversichtlich auf die Geschäftsaussichten.

30.07.2021 12:25 • von Marc Mensch
Cineworld hat sich weitere finanzielle Flexibilität gesichert (Bild: IMAGO/ZUMA Wire)

Wie die weltweit zweitgrößte Kinokette Cineworld mitteilt, hat man sich von bereits bestehenden Gläubigern weitere Kredite in Höhe von insgesamt 200 Mio. Dollar gesichert, die nicht vor Mai 2024 fällig werden. Zudem seien einzelne Kreditbedingungen neu verhandelt worden, was dem Unternehmen mehr finanzielle Flexibilität verschaffe.

Cineworld geht der Erklärung zufolge davon aus, dass die zusätzlichen Mittel, zusammen mit den im Mai empfangenen Hilfszahlungen in Höhe von 203 Mio. Dollar aus dem "US Cares"-Programm und den über die Ausgabe von Wandelanleihen im März aufgebrachten 213 Mio. Dollar sowie einer weiterhin strikten Ausgabenkontrolle der Gruppe die notwendige finanzielle und operative Flexibilität sichern werden, um die Unternehmensstrategie auf Kurs zu halten. Halbjahresergebnisse will Cineworld am 12. August veröffentlichen.

Wie CEO Mooky Greidinger erklärte, beobachte man die Entwicklung der Pandemielage und die potenziellen Auswirkungen auf das Geschäft weiter genau, sei dabei aber über die "nie dagewesenen" Slate im zweiten Halbjahr 2021 - bzw. primär jener im vierten Quartal - "begeistert". Man bleibe mit Blick auf die Geschäftsaussichten zuversichtlich.

Anfang des Jahres war bekannt geworden, dass dem Cineworld-Management massive Boni winken, sollte der Kurs des Unternehmens innerhalb von drei Jahren wieder auf 1,90 Pfund und damit in etwa auf den Stand vor der Pandemie steigen. Damals pendelte der Kurs um die 70 Pence, aktuell ist er wieder leicht unter diesem Niveau angekommen, nachdem Mitte März der bisherige Pandemie-Höchststand von rund 1,25 Pfund erreicht worden war.