Festival

"Große Freiheit" eröffnet Filmfest Hamburg

Sebastian Meises "Große Freiheit", der in der Cannes-Reihe Un certain regard mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet wurde, eröffnet am 30. September das Filmfest Hamburg.

27.07.2021 10:43 • von Jochen Müller
Eröffnungsfilm des Filmfest Hamburg: "Große Freiheit" (Bild: Filmfest Hamburg)

Sebastian Meises deutsch-österreichische Koproduktion "Große Freiheit" eröffnet am 30. September das Filmfest Hamburg. Festivalleiter Albert Wiederspiel zur Wahl des Eröffnungsfilms, der in der Cannes-Reihe Un certain regard mit dem Jurypreis ausgezeichnet worden war: "Nach 'Enfant Terrible' als Eröffnungsfilm in 2020 setzen wir die Tradition der anspruchsvollen, deutschsprachigen Filme fort.In 'Große Freiheit' wird ein kaum bekannter Teil der bundesdeutschen Geschichte beleuchtet, die endlich erzählt werden muss. Gerade heute, wo die Intoleranz zunimmt, müssen wir aus der Geschichte lernen."

In "Große Freiheit", der am 18. November in die deutschen Kinos kommt, spielt Franz Rogowski den homosexuellen Hans, der wegen "Verstosses" gegen den erst 1994 endgültig abgeschafften sogenannten "Schwulenparagraphen" 175 immer wieder im Gefängnis landet. Bei einem dieser Gefängnisaufenthalte sitzt er in einer Zelle mit Viktor (Georg Friedrich) mit dem sich nach anfänglicher Abscheu eine intensive Freundschaft entwickelt.

Im Rahmen des Filmfest Hamburg werden von 30. September bis 9. Oktober in den Kinos Abaton, Cinemaxx Dammtor, Metropolis, Passage und Studio-Kino insgesamt rund 100 Produktionen gezeigt.