Festival

Internationale Stummfilmtage eröffnen mit "Mädchen im Frack"

Auf 21 Kurz- und Langfilme, die einen vielfältigen Querschnitt durch die Stummfilmgeschichte liefern, darf sich das Publikum der Internationalen Stummfilmtage - 37. Bonner Sommerkino freuen, das erstmals mit einer Doppelspitze aufwartet.

01.07.2021 11:16 • von Barbara Schuster
"Mädchen im Frack" eröffnet das 37. Bonner Sommerkino (Bild: Internationale Stummfilmtage)

Auf 21 Kurz- und Langfilme, die einen vielfältigen Querschnitt durch die Stummfilmgeschichte liefern, darf sich das Publikum der Internationalen Stummfilmtage - 37 freuen. Kuratiert hat sie die neue künstlerische Leitung Eva Hielscher und Oliver Hanley aus 15 verschiedenen Archiven. Ein Teil der Filme wird im Arkadenhof in klassischer analoger 35mm-Vorführung zu erleben sein, ein Teil im digitalen Format. Nach den Vorführungen werden die Filme bis zu 48 Stunden online abrufbar sein. Mit dabei sind auch drei neue Restaurierungen aus dem Archiv des DFF - Deutsches Filminstitut & FilmmuseumFrankfurt, dem neuen Kooperationspartner des Festivals. Eröffnet werden die Stummfilmtage am 12. August mit dem schwedischen Beitrag "Mädchen im Frack" von Karin Swanström aus dem Jahr 1926. Zum Programm zählen überdies "Die Jagd nach der Million" (1930), der erste Beitrag aus dem Archiv des DFF, "Der Präsident" (1919), das Spielfilmdebüt des RegisseursCarl Theodor Dreyer, die tschechische Krimikomödie "Die Entführung des Bankier Fux" (1923) oder der Stummfilmklassiker "Die seltsamen Abenteuer des Mr. West im Lande der Bolschewiki" (1924). Den Abschluss des Festivals bildet am 22. August Das rote Signal" von Clarence Brown.

Auch wenn die neue Doppelspitze nach eigenen Angaben am bewährten Erfolgsrezept des Festivals festhält, setzt sie nicht nur neue Akzente im Filmprogramm, sondern bringt auch neue Ideen hinsichtlich der musikalischen Begleitung der Filmvorführungen ein. Weitere Infos unter

https://www.foerderverein-filmkultur.de/inhalt/stummfilmtage/aktuelles-stummfilmtage/