Kino

Brücke geschlagen: Friedenspreis in München verliehen

Am 22. Juni wurde der Friedenspreis des Deutschen Films - Die Brücke verliehen. Im Münchner Cuvilliés Theater ließen sich die Preisträger feiern.

25.06.2021 09:16 • von Barbara Schuster
Philipp Stölzl, Senta Berger, Jan Philipp Weyl, Kaouther Ben Hania und Lady Ly (Bild: Oliver Bodmer)

Am 22. Juni wurde der Friedenspreis des Deutschen Films - Die Brücke verliehen. Die seit 2002 vom Bernhard Wicki Gedächtnis Fonds vergebene Auszeichnung ehrt künstlerisch wertvolle Filme mit humanistischer, gesellschaftspolitischer Dimension. Die Feierlichkeit, durch die Pandemie-Situation in reduziertem Rahmen, fand im Münchner Cuvilliés Theater statt (v.l.): Philipp Stölzl, der für "Schachnovelle" mit dem nationalen Friedenspreis des Deutschen Films - Die Brücke geehrt wurde, Ehrenpreisträgerin Senta Berger, Jan Philipp Weyl, der für Running Against the Wind" mit dem Nachwuchspreis bedacht wurde, die tunesische Regisseurin Kaouther Ben Hania, die für Der Mann, der seine Haut verkaufte" den internationalen Friedenspreis des Deutschen Films - Die Brücke in Empfang nehmen durfte, und der französische Filmemacher Ladj Ly, der nun mit einem Jahr Verspätung (2020 musste die Verleihung Corona-bedingt abgesagt werden) seinen Preis für Die Wütenden - Les Misérables" in München abholte.

Der Bernhard Wicki Gedächtnis Fonds verleiht den Preis jährlich gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Digitales, Medien und Europa sowie der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO).