Kino

Münchner Rio Filmpalast findet neuen Betreiber

Zum 1. Juli übernimmt die Arena Filmtheater BetriebsGmbH von Christian Pfeil und Markus Eisele das Münchner Traditionshaus im Stadtteil Haidhausen. Laut Pfeil handelt es sich um eine ausgesprochen "freundliche Übernahme", bei der insbesondere das Rio-Team an Bord bleibt. Unterdessen gilt eine besondere Offerte ab sofort auch in diesem Haus.

18.06.2021 14:55 • von Marc Mensch
Christian Pfeil und Markus Eisele übernehmen den Rio Filmpalast (Bild: Daniela Pfeil)

Zeitgleich zur bundesweiten Wiedereröffnung eines Großteils der deutschen Kinolandschaft findet eines von Münchens Traditionshäusern den Weg unter ein neues Dach: Daniel Kuonen hat zu diesem Termin den Betrieb des Haidhausener Rio Filmpalastes in die Hände der Arena Filmtheater BetriebsGmbH von Christian Pfeil und Markus Eisele gelegt. Radikale Veränderungen bedeutet diese laut Pfeil "ausgesprochen freundliche" Übernahme aber nicht. Denn während Daniel Kuonen den verdienten Ruhestand anstrebe, werde das bisherige Rio-Team nahtlos weiterbeschäftigt. Daniel Kuonen hatte das Kino seit dem Frühjahr 2019 geleitet, nachdem seine Frau Elisabeth Kuonen-Reich völlig unerwartet verstorben war.

Seine Türen hatte der Rio Filmpalast nach dem Lockdown bereits am 22. Mai exklusiv im Rahmen des Dok.Fest München geöffnet, mit der regulären Wiedereröffnung am 1. Juli fungiert es dann als eines der Partnerkinos des Filmfestes München.

Bereits jetzt gilt auch im Rio eine besondere Offerte, wie sie schon zuvor für das Arena, das Monopol, das Neue Maxim und das Lichtspielhaus Fürstenfeldbruck angeboten wurde: Das sogenannte "Lieblingskino-Abo", das in den genannten Häusern zu einem (nur noch bis 20. Juni verfügbaren) Einführungspreis von 220 Euro zwölf Monate unbegrenzten Filmgenuss ermöglicht. Angeboten wird (ebenfalls bis 20. Juni befristet) auch ein Sechs-Monats-Abo für 120 Euro. Das Abo gilt jeweils für alle teilnehmenden Kinos.

Für Ende Juni ist im Rio Filmpalast eine feierliche "Schlüsselübergabe" geplant.