Kino

Branchen-Romy für "Sörensen" und "Unorthodox"

Bjarne Mädels Regie-Debüt und die bereits bei den Emmys erfolgreiche Netflix-Serie schlagen nun auch in Österreich zu - und das gleich jeweils doppelt.

18.06.2021 14:42 • von Frank Heine
In der Erfolgsspur: Nach dem Deutschen Fernsehkrimi-Preis bekommt "Sörensen hat Angst" zwei Romys (Bild: NDR/Michael Ihle)

Nach der Vergabe der Publikums-Romys Mitte Mai wurden am heutigen 18 Juni auch die Gewinner der von einer Fachjury vergebenen Branchen-Romys bekannt gegeben. Die Preisverleihung findet am 2. Juli in der Wiener Hofburg statt.

Zu den großen Siegern zählen in diesem Jahr das Kriminaldrama Sörensen hat Angst" und die Serie Unorthodox" mit jeweils zwei Auszeichnungen - einmal als bester TV/Stream-Film und beste TV/Stream-Serie sowie für "Sörensen"-Autor Sven Stricker und die bereits Emmy-gestählte "Unorthodox"-Regisseurin Maria Schrader. Aus Austria-Perspektive ist die Wega-Film-Produktion Ein bisschen bleiben wir noch" als bester Kinofilm sowie mit Arash T Riahis Auszeichnungen als bester Kinoregisseur und für das beste Drehbuch sowie dem Schnittpreis der große Trimuphator.

Zwei Auszeichnungen erhält auch das Kino-Drama "Quo Vadis, Aida?", an dem Coop99 und als deutscher Koproduzent Razor Film beteiligt sind - als beste Produktion und den Preis der Jury. Ein ganz besonderes Kunststück vollbrachte Martin Gschlacht der den Kamerapreis sowohl in der Kinokategorie (gemeinsam mit Jerzy Palacz für Hochwald") als auch im TV für die bislang nur auf der Berlinale präsentierte Serie Ich und die anderen" erhält. Für das Sky-Original wird auch Cutterin Karina Ressler mit einer Romy bedacht.

Alle Gewinner im Überblick:

Bester Film Kino:

"Ein bisschen bleiben wir noch"

(Regie: Arash T. Riahi, Produktion: WEGA Film - Michael Katz & Ulrike Lässer)

Beste Film TV/Stream:

"Sörensen hat Angst"

(Regie: Bjarne Mädel, Produktion: Claussen+Putz Filmproduktion, Sender: NDR für Das Erste)

Beste Serie TV/Stream

"Unorthodox"

(Regie: Maria Schrader, Produktion: Studio Airlift und Real Film Berlin, Streamingdienst: Netflix)

Beste Doku Kino:

Davos"

(Regie: Daniel Hoesl, Produzent*innen: Georg Aschauer, Julia Niemann, Daniel Hoesl)

Beste Doku TV/Stream:

Am Schauplatz: "Ibiza der Alpen" und Das große Schweigen"

(Regie: Ed Moschitz, Produktion: ORF)

Bestes Buch Kino:

Arash T. Riahi - "Ein bisschen bleiben wir noch"

Bestes Buch TV/Stream:

Sven Stricker - "Sörensen hat Angst"

Beste Produktion

"Quo vadis, Aida?"

(Regie: Jasmila Zbanic, Produktion: coop99 (Österreich), Deblokada (Bosnien und Herzegowina), Digital Cube (Rumänien), Extreme Emotions (Polen), Indie Prod. (Frankreich), N279 Entertainment (Niederlande), Razor Film Produktion GmbH (Deutschland)

Beste Regie Kino:

Arash T. Riahi - "Ein bisschen bleiben wir noch"

Beste Regie TV/Stream:

Maria Schrader - "Unorthodox"

Beste Kamera Kino:

Martin Gschlacht, Jerzy Palacz - "Hochwald"

Beste Kamera TV/Stream:

Martin Gschlacht - "Ich und die Anderen"

Bester Schnitt Kino:

Julia Drack, Stephan Bechinger - "Ein bisschen bleiben wir noch"

Bester Schnitt TV/Stream

Karina Ressler - "Ich und die Anderen"

Beste Musik

Clara Luzia - "Waren einmal Revoluzzer"

Preis der Jury Kino:

"Quo vadis, Aida?"

Preis der Jury TV:

50 Jahre "Tatort"