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Satel Film plant Serie zum Wiener Kongress

Unter dem Titel "1814 - Vienna Game" wird eine satirische Dramedy entwickelt, die hinter die Kulissen des "ersten EU-Gipfels" blickt. Mit an Bord ist eine der gefragtesten österreichischen Regisseurinnen.

17.06.2021 14:57 • von Frank Heine
"Vienna Game" (Bild: Satel Film)

Die Wiener Produktionsfirma Satel Film nimmt sich den nächsten in ihrer Heimatstadt verankerten historischen Stoff zur Brust. Auf die Netflix/ORF-Serie "Freud" und die aktuell gedrehte TVNow-Serie "Sisi", bei der die Firma als Partner von Story House Pictures einstieg, folgt nun "1814 - Vienna Game", eine zunächst sechs Folgen umfassende satirische Dramedy, in der sich alles um den Wiener Kongress dreht. Darüber hinaus plant Satel eine Miniserie über Mozart (wir berichteten).

Satel-Chef Heinrich Ambrosch spricht bei "Vienna Game" von einer "wahrhaft europäischen Serie", die sich "dem ersten EU-Gipfel der Geschichte" widme. Über den Inhalt heißt es: "Während Napoleon Bonaparte auf Elba schmachtet, strömen Könige, Kronprinzen, Minister, Hofdamen, Mätressen, Spione, Glücksritter, Erfinder, Künstler und Dirnen nach Wien, wo um Europas Zukunft gezockt wird. Das große Spiel um Glück, Geld, Liebe und Macht - Der Wiener Kongress backstage."

Satel-Produzentin Bettina Kuhn entwickelt die Serie mit Barbara Eder und Stefan Brunner, Eder wird auch Regie führen. Mit ihr hatte Satel zuletzt bei dem ORF/ZDF-Thriller "Wiener Blut" zusammengearbeitet. Eder, die auch bei der Netflix-Serie Barbaren" Regie führte, ist gerade für das Mammutprojekt Der Schwarm" am Set.

Der Filmfonds Wien hat die Entwicklung von "1814 - Vienna Game" bereits gefördert.