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Fritz-Gerlich-Preis wird am 7. Juli vergeben

"Lieber Thomas" von Regisseur Andreas Kleinert und Autor Thomas Wendrich, "Ivie wie Ivie" von Sarah Blaßkiewitz und "Topside" von Celine Held und Logan George sind für den Fritz-Gerlich-Preis 2021 nominiert. Der Gewinnerfilm wird im Rahmen des Filmfest München am 7. Juli bekanntgegeben.

17.06.2021 13:01 • von Barbara Schuster
"Ivie wie Ivie" ist für den Fritz-Gerlich-Preis nominiert (Bild: Filmfest München)

Das Thomas-Brasch-Biopic Lieber Thomas" von Regisseur Andreas Kleinert und Autor Thomas Wendrich, Ivie wie Ivie" von Sarah Blaßkiewitz, in dem sie nach eigenem Drehbuch das Thema rassistische Diskriminierungserfahrung aufgegriffen wird, und "Topside" von dem Regie-/Autorenduo Celine Held und Logan George über eine Mutter und ihre Tochter, die gemeinsam mit einer Außenseitergruppe in den verlassenen Subway-Tunneln unter den Straßen New Yorks leben, sind für den Fritz-Gerlich-Preis 2021 nominiert. Der Gewinner des mit 10.000 Euro dotierten, von der Tellux-Gruppe in Kooperation mit der Erzdiözese München und Freising und dem Filmfest München gestifteten Preises wird am Tag der Preisverleihung bekanntgegeben. Festgesetzt wurde diese wie üblich im Rahmen des Filmfestivals in der Bayerischen Landeshauptstadt, genauer gesagt am 7. Juli. Den besonderen Umständen ist es geschuldet, dass die Feier einmalig im Maffeihof der Fünf Höfe abgehalten wird. Im Anschluss daran wird der Gewinnerfilm gezeigt. Der Fritz-Gerlich-Preis würdigt als einziger deutscher katholischer Filmpreis um Menschenwürde und Zivilcourage engagierte Filme. Über den Gewinner entscheidet eine Jury, die dieses Jahr aus Marcus Ammon (Sky), Alexander Bothe (Filmreferent der Deutschen Bischofskonferenz), Regisseurin und Drehbuchautorin Christina Ebelt, Sandra Krump (Erzbischöfliches Ordinariat München) und Claudia Tronnier (Arte) besteht.