Kino

Nico Sentner: "Ich musste Deutschland verlassen - nicht physisch, aber gedanklich"

Nico Sentner produziert aus Ostdeutschland heraus erfolgreich Direct-to-Video-Produktionen für den globalen Filmmarkt. Wie macht er das? Ein Gespräch über eine frühe Leidenschaft, Durchhaltevermögen und mangelndem Respekt.

17.06.2021 14:05 • von Jörg Rumbucher
Nico Sentner (r.) mit seinem "Atomic Eden"-Cast Hazuki Kato, Mike Möller und "From Dusk Till Dawn"-Darsteller Fred Williamson (Bild: Generation X Group)

Nico Sentner produziert aus Ostdeutschland heraus erfolgreich Direct-to-Video-Produktionen für den globalen Filmmarkt. Wie macht er das? Ein Gespräch über eine frühe Leidenschaft, Durchhaltevermögen und mangelndem Respekt.

B:F: Vielleicht ist die Frage vorurteilsbehaftet: Aber wie wurden Sie - geboren 1982 im ostdeutschen Quedlinburg - Filmproduzent?

Nico Sentner: Filmbegeistert war ich schon sehr früh. Aber es war mehr als nur Filme anschauen: Ich wollte in die große Filmbranche. Ich wollte Filme machen! Mit 16 habe ich bei einer Produktionsfirma in Halle ein Schüler-Praktikum absolviert. Das war sehr beeindruckend. Am Ende des Praktikums stellte ich fest, dass der Chef erst 19 Jahre alt war. Ich dachte mir: Irgendwas mache ich falsch. Daraufhin gründete ich mit 17 Jahren meine Firma Generation X Group Film- & Medienproduktion. Noch nicht volljährig, mussten meine Eltern für ein Jahr in die Haftung gehen. Sie dachten damals: Lass den Jungen sich ein Jahr lang ausprobieren, dann wird er vernünftig und macht was Anständiges. Nun ja, das ist mittlerweile über 20 Jahre her und meine Firma, mittlerweile eine GmbH, gibt es immer noch.

B:F: Was war und ist der genaue Geschäftszweck von Generation X Group?

Nico Sentner: Am Anfang war die Generation X Group GmbH ein reines Produktionshaus mit Schwerpunkt Kinowerbung, Industrie- und Werbefilme. Dies spielt heute nur noch eine untergeordnete Rolle, aber es hat mir eine solide Kapitalbasis für die Spielfilm-Produktion ermöglicht, die jedoch erst sehr viel später kam. Zuvor habe ich mich viel auf den großen Filmmärkten herumgetrieben: European Film Market in Berlin, Marché Du Film in Cannes und der American Film Market in Los Angeles. Ich wollte die Mechanismen des Filmgeschäfts verstehen, lernen und Kontakte knüpfen. Es hat mir nie an Selbstbewusstsein gemangelt, aber mir war immer klar, erst einmal ein Verständnis für Produktion, Finanzierung und Vertrieb entwickeln zu müssen. Wie funktioniert dieses ganze Business eigentlich? Später war ich mal eine Zeit lang Filmeinkäufer, ein Buying Agent, der im Auftrag für bekannte deutsche Filmvertriebe Produktionen eingekauft hat. Nicht, weil das mein Lebenstraum war, sondern dem Ziel diente, Zugang zu den Buyers Lounges und somit Zugang zu anderen Filmeinkäufern zu bekommen. Damit sie zu einem späteren Zeitpunkt meine eigenen Filme vertreiben würden.

BF: Wie kam es zur ersten fiktionalen Produktion?

Nico Sentner: 2004/5 habe ich den Kurzfilm "Dark Legacy" produziert, so im Stil von John Carpenter und seinem Klassiker "Halloween". Interessant dabei war, dass mir damals wirklich jeder aus der Branche gesagt hat, dass das, was ich langfristig mit Genre-Produktion vorhabe, eigentlich gar nicht funktionieren kann. Jedenfalls nicht in Deutschland. Und so war es am Anfang auch: Niemand wollte meinen Kurzfilm zeigen, zahllose Festivals haben meine Anfragen abgeschmettert. Sogar an der MDR-Kurzfilmnacht bin ich gescheitert, obwohl deren Statuten Nachwuchsförderung vorsahen. Ich entsprach vollständig deren Voraussetzungen. Dann hat sich aus dem Nichts ein Festival in Schottland für "Dark Legacy" interessiert und danach lief der Film auf mehr als 30 Festivals auf der ganzen Welt. In Hollywood haben wir sogar einen Preis gewonnen. Letztlich hat mir dieser Film, den in Deutschland niemand wollte, viele Türen geöffnet und Kontakte ermöglicht, die heute noch wichtig sind. Das Allerwichtigste war jedoch die Erkenntnis: Ich muss Deutschland verlassen - nicht physisch, aber gedanklich. Dazu kam: 2005 boomte der DVD-Markt und ich bekam auf Basis des Trailers von "Dark Legacy" plötzlich Kaufangebote und dies zum Teil in astronomischer Höhe. Unter anderem für eine Veröffentlichung in Nord-Amerika. Ich musste den Interessanten damals absagen, denn es war ja nur ein Kurzfilm und kein Spielfilm. Doch was ich damals gelernt habe: Es gibt einen globalen Markt für meine Art von Independent-Genre-Filmen.

B:F: Welche Art von Filmen meinen Sie genau?

Nico Sentner: Vielleicht erinnern Sie sich an die glorreiche Videothekenzeit, als die Regale voll mit diesen Haudrauf-Filmen waren. Filme, die teilweise nicht ins Kino kamen, sondern direkt für den Home Entertainment-Markt produziert wurden. Beispielsweise von der Cannon Group. Ich wende mich an ein Publikum, das Spaß daran hat, wenn sich zwei Typen gegenseitig auf die Nase hauen. Und an diejenigen, die zwischen zwei Hollywood-Hochglanzproduktionen mit CGI-Schnittgewitter mal eine Pause brauchen.

B:F: Also preisgünstige Action- und Horrorfilme ...

Nico Sentner: Die Obergrenze liegt bei etwas mehr als einer Mio. Euro. Früher konnte man auch Filme zwischen 50.000 und 100.000 Euro herstellen, aber das funktioniert kaum noch. Was Sie brauchen, ist ein halbwegs bekannter Hollywood-Name. Ich weiß noch, für welche unverschämte Gage wir 2012 Lance Henriksen engagiert haben. Aber trotzdem: Mit dem Horrorslasher "Sin Reaper" haben wir damals einige Verleiher gewinnen können. Wobei harter Horror immer problematisch ist: Wegen den Freigabebestimmungen und der Zensur in den Wachstumsmärkten, wie z.B. in China oder dem arabischen Raum kommt man dann nicht weiter und in vielen westlichen Ländern wiederum werden solche Filme auf den großen AVoD-Portalen nur zwischen 23:00 Uhr und 5:00 Uhr morgens ausgewertet. Ich habe mich inzwischen mehr auf Action spezialisiert. Das Wichtigste dabei ist: Ein oder zwei Darsteller, die der Zuschauer kennt.

B:F: Wobei die dann manchmal nur kurz durchs Bild huschen ...

Nico Sentner: Ein einziger Etikettenschwindel, den ich völlig ablehne. Darsteller wie Danny Trejo, Michael Madsen oder Tom Sizemore für ein bis fünf Minuten Screentime zu engagieren, nur um sie fett aufs Cover zu setzen. Bei unserem Film "Atomic Eden" hatten wir Lorenzo Lamas im Cast, aber er ist nur wenige Minuten zu sehen. Deswegen steht sein Name klein rechts unten auf dem Artwork. Und "Above Title" selbstverständlich nur die Hauptdarsteller: Fred Williamson und Mike Möller, wobei Fred ja auch ein Hollywood-Name ist und tatsächlich auch die Hauptrolle gespielt hat und eben nicht nur einen Cameo.

B:F: Wie lassen sich aus Deutschland heraus Filme ihrer Art international vermarkten?

Nico Sentner: Kontakte suchen, Netzwerke aufbauen, lernbereit sein und vor allem: Erfahrungen sammeln. Auch schlechte. Bei meinem zweiten fiktionalen Projekt "Taiketsu" war ich Ko-Produzent. Den SciFi-Film gaben wir an einen US-Weltvertrieb. Der Film wurde in Asien sehr gut verkauft. Aber am Ende haben sie uns nicht bezahlt. Eine gängige Praxis, weil man in den USA hätte klagen müssen, was mehr gekostet hätte, als das, was uns der Weltvertrieb schuldete. Was habe ich gelernt? Solche Filme lassen sich weltweit gut verkaufen, doch man muss die Kontrolle über die Verträge und den Zahlungsfluss haben, mit anderen Worten, man muss sich selbst um den Weltvertrieb kümmern. Das dauert zwar Jahre, um auf Filmmessen und bei Einkäufern eine Art Standing zu genießen, aber es kam der Zeitpunkt, an dem man mich aufgrund ständiger Präsenz angefangen hat, wahrzunehmen und als Geschäftspartner in Betracht zu ziehen. Es gibt so viele "First Time Filmmaker", die sind dann mal auf ein oder zwei Filmmärkten unterwegs und dann sind sie auch wieder weg. Kein Verleiher will mit einer "Eintagsfliege" arbeiten, die Leute wollen einen soliden und vor allem beständigen Partner.

B:F: Produktion und Vertrieb in einer Hand - das ist ihr Weg?

Nico Sentner: Die Generation X Group GmbH ist ein Weltvertrieb, der seine eigenen Filme produziert. Mittlerweile sind wir als Weltvertrieb so etabliert, dass andere Produzenten an uns herantreten, was von mir zunächst nie beabsichtigt war.

B:F: Könnte man sagen, dass Ihr Geschäftsmodell letztlich auf Direct to Video basiert?

Nico Sentner: Im Kern ja, aber wir werten unsere Produktionen auch im Kino aus. Sicher, anfangs haben wir vor allem für den DVD-Markt produziert, der bekanntlich abgestürzt ist. Eine Zeitlang war es schwierig, aber mit der VoD-Distribution haben wir mittlerweile eine viel bessere Ausgangslage. Denn über die VoD-Portale in vielen Ländern können wir teilweise direkt auswerten. Es braucht also nicht mehr zwingend Zwischenhändler, auch wenn wir nach wie vor Content-Aggregatoren nutzen, die uns Zugang zu einzelnen Portalen verschaffen. Inzwischen sind wir mehr B2C als B2B unterwegs. Und das Beste ist: Der globale VoD-Markt wird noch weiter wachsen.

B:F: Was meint denn VoD bei Ihnen genau?

Nico Sentner: Relevant sind für uns in erster Linie TVoD, EST und AVoD. Vor allem werbefinanziertes Streaming ist eine wichtige Einnahmequelle für uns. Sie wären überrascht, was man über eine US-Plattform wie Tubi TV einnehmen kann. Überhaupt die englischsprachigen AVoD-Player in USA, Australien, Kanada, UK etc. sind mittlerweile sehr wichtig. Und deren Wachstum ist noch längst nicht am Ende. Die Marktprognosen, die ich in ihrer Zeitschrift lese, halte ich für mehr als berechtigt. Inzwischen würde ich übrigens eher von "Direct to VoD" als von "Direct to Video" sprechen, auch wenn wir nach wie vor auf DVD und Blu-ray auswerten. Und Direct to VoD-Produkte werden auf der ganzen Welt nachgefragt.

B:F: Spielt SVoD keine Rolle bei Ihnen?

Nico Sentner: Sagen wir so: SVoD hat in meinem Businessmodell eine eher nachgeordnete Rolle. Sicher, wenn ich einen Film an Netflix verkaufen kann, was schon geschehen ist, dann rechnet sich das. Und ich bleibe am Ball, SVoD-Diensten unsere Produktionen zur Exklusiv-Vermarktung in einzelnen Territorien anzubieten. Aber die Streamer setzen immer mehr auf ihre Eigenproduktionen und die Zeiten, da sie zwecks Sortimentsbreite und schnellen Kundenzuwachs alles Mögliche gekauft haben, sind auch schon wieder vorbei. Indie-Produktionen, wie wir sie machen, werden nur noch sehr selektiv eingekauft.

B:F: Erstaunlich, bei so viel Nachfrage nach Content ...

Nico Sentner: Ich beschwere mich über den VoD-Markt überhaupt nicht, aber aus meiner Sicht wird SVoD etwas zu sehr hochgejubelt. Auf der letzten physischen Berlinale habe ich eine Diskussion über die SVoD-Entwicklung erlebt. Wo gesagt wurde, dass jeder Kunde künftig fünf oder sechs Abos besitzen werde, was ich für Quatsch halte. Gerechtfertigt wurde die Annahme mit der rhetorischen Frage, ob man nur einen Free-TV-Sender nutze. Natürlich niemand. Aber es war die falsche Frage. Man hätte fragen müssen, wie viele Pay-TV-Abos jeder Zuhörer im Raum besitzt. Deswegen, weil Video on Demand nichts anderes ist, als die Modelle der Vergangenheit ins Internet zu übertragen. AVoD ist nichts anderes als Free-TV. SVoD ist das neue Pay-TV. TVoD entspricht dem Modell der stationären Videothek. Und EST ist das Kaufhaus um die Ecke, wo man früher DVDs gekauft hat. Wir sprechen daher nicht von neuen Geschäftsmodellen, sondern von alten, die eigentlich nur in die digitale Welt gespiegelt wurden.

B:F: Sie erwähnten eben Kino. Bei allem Respekt: Wo um Himmels willen, liefen Ihre Filme auf der großen Leinwand?

Nico Sentner: Unsere Produktion "Atomic Eden" war im arabischen Raum ein Kinohit. Er lief u.a. in Kuwait, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar, Ägypten und im Libanon. In Kuwait war er 2015 auf Platz vier der Jahrescharts und die zweiterfolgreichste westliche Produktion überhaupt. Davor stand nur noch der Bond-Film "Spectre". Aber in Deutschland kriegt das niemand mit. Wie mir scheint: Es interessiert auch kaum jemanden, dass ich in Deutschland produzierte Filme erfolgreich in China, Japan, den USA und zahllosen anderen Ländern vermarkten kann.

B:F: Die Refinanzierung funktioniert bei Ihnen also. Wie steht's denn mit der Finanzierung? Konkret: Können Sie auf heimische Filmförderung zugreifen?

Nico Sentner: Ich habe es mehrfach versucht. Vergeblich. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass sich meine Generation eines Tages besser durchsetzen kann, oder dass es vielleicht sogar eines Tages einen Generationswechsel bei den Filmförderungen selbst geben wird. Ich bin ja nicht der einzige Indie-Produzent im Genre-Segment. Den anderen geht's auch nicht besser. Dass sich aus Deutschland heraus produzierte Genre- & Actionfilme vermarkten lassen und manchmal bei Partnern wie Lionsgate und Fox landen, davon nimmt die Filmwirtschaft in diesem Land keine Notiz. Und diese Filme werden stets ohne Filmförderung auf die Beine gestellt.

B:F: Woher genau rührt die Ablehnung der Filmförderer?

Nico Sentner: Es wird hierzulande immer so getan, als handele es sich bei Genrefilmen um minderwertige Produktionen. Und das stimmt nicht! Was komplett fehlt, ist eine Offenheit. Ist der mangelnde Respekt davor, dass ich und andere für Märkte, also für das Publikum produzieren können. Was wird denn gefördert? Filme von Schweiger, Schweighöfer und Herbig. Vor denen ziehe ich den Hut, weil sie oft ihr Publikum erreichen und die Fördergelder auch wieder zurückzahlen. Dann gibt es relevante Produktionen mit historisch-gesellschaftlichen Themen, die ich im Einzelfall auch wichtig finde. Dann bleiben aber 80 Prozent geförderter Produktionen übrig, bei denen ich den Verdacht habe, dass gezielt künstlerisch hochwertige Flops gefördert werden. Drehbücher werden nicht so geschrieben, dass erfolgreiche Filme aus ihnen entstehen, sondern dass sie gefördert werden können. Den Produzenten dieser Filme geht es doch gar nicht darum, Geld einzuspielen. Im Gegensatz zu mir haben sie keinen Erfolgsdruck. Wenn ich mich ein oder zwei Mal verkalkuliere, bin ich weg vom Fenster. Ich möchte es sogar noch einmal deutlich drastischer formulieren, für gut 80 Prozent der geförderten Filme ist die Filmförderung nichts weiter als eine Art Luxusvariante von Hartz-4 für Filmmacher und das streckenweise finanziert durch Zwangsabgaben der Kinobetreiber und Verleiher.

B:F: Sie können sich bei diesem Thema offenbar in Rage reden ...

Nico Sentner: Ich will doch nicht das ganze System in Frage stellen. Aber es ist ein wenig frustrierend, wenn Hollywood-Großproduktionen das Geld nachgeschmissen wird, weil ein paar Sekunden in der ostdeutschen Provinz gedreht werden oder wenn hunderttausende Euro in vermeintlich künstlerisch, hochwertige Arthouse-Produktionen gesteckt werden, die überhaupt gar kein Publikum haben.

B:F: Apropos ostdeutsche Provinz. Man tritt Ihnen nicht zu nahe, wenn man sagt: Genau dort haben Sie Ihren Firmensitz?

Nico Sentner: Ich bin Ostdeutscher und als solcher stolzer Lokalpatriot. Firmensitz ist Seeland in Sachsen-Anhalt. Vermutlich wäre es wirtschaftlich besser, ich säße in Berlin oder München. Und ich will nicht ausschließen, dass mal ein Deal hierzulande nicht zustande kam, weil ich im Osten Deutschlands beheimatet bin. Aber ich bleibe bewusst hier, weil ich in meiner Region etwas aufbauen will. Es sind nach dem Mauerfall zu viele, vor allem junge, Menschen weggegangen. Meinen internationalen Geschäftspartnern ist es doch völlig gleichgültig, von wo aus ich mein Geschäft betreibe. Wobei im Einzelfall ein Interesse besteht, mehr über Ostdeutschland zu erfahren. Und mancher Kontakt in Kuwait oder China findet es sehr cool, wenn ich sage, nur zwei Stunden entfernt von Berlin zu wohnen.

B:F: Stichwort "aufbauen". Stimmt es, dass Sie Ihren "Atomic Eden"-Darsteller Mike Möller mit aufgebaut haben?

Nico Sentner: Mike Möller ist Stuntman, Stunt Coordinator und Fight Choreographer, der in vielen internationalen, aber auch nationalen Filmen wie "Der Hauptmann" und "Die Känguru-Chroniken" dabei war. Richtig ist, dass er in unseren Filmen "Arena of the Street Fighter" und "Atomic Eden" seine ersten Hauptrollen hatte und wir ihn dadurch tatsächlich als Action-Darsteller deutlich bekannter gemacht haben. Idealerweise funktioniert das so wie bei dem thailändischen Martial Arts-Schauspieler Tony Jaa aus der "Ong-bak"-Reihe. Der stand bei einem Produktionshaus anfangs exklusiv unter Vertrag und wer ihn haben wollte, musste freundlich anfragen. In Filmen wie "Fast & Furious 7" war Jaa erst später zu sehen. Aktuell bauen wir einen texanischen Schauspieler namens Everett Ray Aponte als Namen auf. Der sagt immer zu mir: "You are my East-German connection to Hollywood".

Das Gespräch führte Joerg Rumbucher