Produktion

Tanja Ziegler/Susa Kusche: "Es ist eine Gratwanderung"

Tanja Ziegler und Susa Kusche sprechen im Interview mit Blickpunkt:Film über den aktuellen Dreh ihres Kinofilms "In einem Land, das es nicht mehr gibt" (AT, Buch/Regie: Aelrun Goette), die ZDF-Reihe "Theresa Wolff" und die Auswirkungen von Corona auf Ziegler Film.

14.05.2021 13:10 • von Frank Heine
Susa Kusche, Ausführende Produzentin und Herstellungsleiterin und Tanja Ziegler, Geschäftsführerin von Ziegler Film (Bild: Ziegler Film/André C. Hercher)

Tanja Ziegler und Susa Kusche sprechen im Interview mit Blickpunkt:Film über den aktuellen Dreh ihres Kinofilms "In einem Land, das es nicht mehr gibt" (AT, Buch/Regie: Aelrun Goette), die ZDF-Reihe "Theresa Wolff" und die Auswirkungen von Corona auf Ziegler Film.

Sie stehen mitten im Dreh eines Ihrer Herzensprojekte und es tobt die dritte Corona-Welle. Was treibt einen da als Produzentin um?

TANJA ZIEGLER: Ja, ursprünglich sollte im Mai 2020 Drehbeginn sein. Als im März der erste Lockdown beschlossen wurde, dachten wir noch an eine Verschiebung auf den Spätsommer - immer mit der Vision, es kann ja nur besser werden. Der jetzige Drehtermin hat auch damit zu tun, dass Teile des Teams, mit denen wir unbedingt weiter zusammenarbeiten wollten, für den Rest des Jahres andere Verpflichtungen hatten. Nun in die dritte Welle zu rutschen, ist das letzte, was wir uns gewünscht haben, aber wir gehen jetzt damit um. Auch haben wir das große Glück, dass es jetzt den Ausfallfonds I für uns als Absicherung gibt.

SUSA KUSCHE: Die Deadline, wie oft man ein Projekt verschieben kann und wie lange man das Team motiviert hält, geht irgendwann zu Ende. Wir sind aber an dieser Pandemie sehr gewachsen. Verglichen mit vergangenem Spätsommer sind die Inzidenzwerte jetzt zwar viel höher, aber wir haben gelernt, mit der Krise umzugehen und die Risiken besser einzuschätzen.

TANJA ZIEGLER: In unserer Vorbereitungszeit musste viel improvisiert werden, aber das hat unser Team noch mehr miteinander verbunden. Das hat uns einen großartigen "Jetzt erst recht"-Impuls gegeben.

Wie sehr haben diese Verschiebungen "In einem Land, das es nicht mehr gibt" beeinträchtigt? Kann man konkret etwas benennen, von dem Sie sich verabschieden mussten?

SUSA KUSCHE: Zunächst haben wir auch eine Sache gewonnen: ein ganzes Jahr Arbeit am Drehbuch. Wir hatten noch nie ein so tolles, zu Ende entwickeltes Drehbuch, weil Aelrun Goette die Zeit genutzt hat, es mit uns und allen Partnern zur Reife zu bringen.

TANJA ZIEGLER: Eine große Sorge war, dass uns Motive wegbrechen würden, aber die meisten sind uns erhalten geblieben. Einige Schauspielerkolleg*innen hatten andere Projekte und konnten uns nicht weiter begleiten. Dadurch haben sich aber auch andere Konstellationen ergeben, die sich im Nachhinein als richtig herausstellten.

SUSA KUSCHE: Dass uns das Kreativ-Team nicht verloren geht, hat uns aber auch schon Mühe gekostet. Über die Verhandlungen zu Ausfallgagen galt es, einen fairen Mittelweg zu finden, damit sich die Kolleg*innen auch weiterhin freihielten. Und natürlich mussten wir auch den Motivgebern Sicherheiten gewährleisten. Es war ein stetiges Abwägen, auch im Sinne der Förderung wirtschaftlich sinnvoll zu agieren.

Können Sie schon jetzt einen Mehraufwand beziffern? Wie wird der gestemmt?

SUSA KUSCHE: Wir haben einen Antrag auf Anerkennung von Covid-19 Mehrkosten aus dem Hilfsprogramm der Bundes- und Länderförderer gestellt. Das Hilfsprogramm bezuschusst Kosten, die durch die Verschiebung entstehen, da sind auch die Ausfallgagen enthalten, und es fördert die Hygiene-Mehrkosten. Tatsächlich war es nicht einfach, diese Kosten zu beziffern, und wir mussten uns schnell einen Überblick verschaffen, weil der Antrag zu einer bestimmten Deadline eingereicht werden sollte. Es gab aber keine Erfahrungswerte für diese Szenarien. Hinzu kommt, dass es bei den Hygiene-Mehrkosten ständig Veränderungen gibt. Da liegt man dann auch mal falsch und muss die Kosten anpassen und korrigieren.

Wird es trotz Corona der Film, den Sie sich ursprünglich vorgestellt haben?

TANJA ZIEGLER: Wir sind auf dem Weg, den Film so zu machen, wie wir ihn uns vorgestellt haben. In unserem Buch gibt es auch ein Liebesthema, und menschliches Miteinander und Nähe spielen eine sehr große Rolle. Da achten wir natürlich darauf, dass wir die Leute so safe wie möglich durch das Projekt bringen.

SUSA KUSCHE: Um den Film so realisieren zu können, wie wir ihn auch vor Corona gedreht hätten, haben wir alle Darsteller*innen in die Schutzstufe 3 gehoben. Das bringt mit sich, dass alle in eine fünftägige "Quasiquarantäne" müssen, und bedeutet einen enormen organisatorischen Aufwand. Aber dieser hohe Aufwand, den Cast, Agenten und Crew betreiben, sorgt auch für einen Zusammenhalt im Team.

Eingangs war vom "Herzensprojekt" die Rede. Was macht den Film für Sie dazu?

TANJA ZIEGLER: Wir erzählen 1989, das Jahr vor Maueröffnung, vom Erwachsenwerden einer jungen Frau, die ihren eigenen Weg sucht und erlebt, dass es in Ostberlin Nischen gibt, die nicht grau und karg sind. Diese Zeit zu erzählen ist sehr spannend. Susa Kusche ist Ostberlinerin, ich bin Westberlinerin. Ein Jahr nach der Maueröffnung haben wir zusammen an der HFF Konrad Wolf studiert. In der Nachwendezeit durch das Studium habe ich Improvisation und Kreativität nochmal anders kennengelernt, was mich in meinem Beruf sehr bereichert hat. Und diesen Bogen kann ich auch zu unserem Film schlagen. Im Jahr vor Maueröffnung gab es so viel kreative Dynamik in Ostberlin und nicht zuletzt auch in der Mode, wo auch aus Duschvorhängen Kleider entstanden sind. Ein Lebensgefühl, das man in der heutigen Zeit, in der es oft "von allem zu viel" gibt, auf jeden Fall noch mal erzählen kann.

SUSA KUSCHE: Das Buch hat mir sehr aus dem Herzen gesprochen, weil es ein Thema behandelt, von dem wir Ostler glauben, dass es bislang zu kurz gekommen ist. Nämlich die Lebenslust, Solidarität und Kreativität, die es gerade in der Zeit vor dem Mauerfall gab. Es war eine sehr intensive, aber auch verträumte Zeit, die große Freundschaften hervorgebracht und Lebensträume geprägt hat, obwohl wir mit engem Korsett durchs Leben gehen mussten. Vieles, was wir damals gelebt haben, ist heute noch relevant, und das will Aelrun erzählen.

Wo entsteht denn das Ostberlin der Spätachtziger?

SUSA KUSCHE: Da wir Förderung aus unterschiedlichen Regionen - unter anderem der Mitteldeutschen Medienförderung - erhalten haben, galt es, Ostberlin in Mitteldeutschland zu finden, und dort 15 Drehtage zu realisieren. Das hat sehr gut geklappt, u.a. in Altenburg, wo auch Außenaufnahmen von Ostberlin 1988 entstehen. Wir drehen darüber hinaus in Gera und Zwickau. Mit Benedict Neuenfels haben wir einen Kameramann, der eine Vision entwickelt, wie er mit den wenigen original existierenden Gebäuden Ostberlin erzählt. Er, Aelrun und Szenebildnerin Silke Buhr haben sich eine sehr schöne Mischung aus Innen- und Außenmotiven ausgedacht.

TANJA ZIEGLER: Wir sind in der Erzählung der Historie auch futuristisch "bigger than life". Natürlich wird einiges auch digital nachbereitet werden müssen. Es wird eine spannende Kombination, in der man das Wahre noch findet, unabhängig davon, ob es in Thüringen oder in Berlin gedreht wurde. Es geht um das gelebte Leben, das sich nicht digital herbeizaubern lässt.

Wie anspruchsvoll ist es, die Modewelt aus dieser Zeit wieder aufleben zu lassen?

TANJA ZIEGLER: Wir haben das große Glück, dass die endachtziger und frühneunziger Jahre wieder in Mode sind. Wir haben viel gefunden, einiges wurde natürlich angefertigt. Ich bin froh darüber, wie viel unsere Kostümbildnerin Regina Tiedeken in Fundi gefunden hat. Da war viel mir Vertrautes dabei, das auch fast schon wieder futuristisch wirkt.

SUSA KUSCHE: Wir haben uns im Vorfeld auch den Luxus gegönnt, eine Modeklasse an der HTW Berlin für uns Kostüme entwerfen zu lassen, gerade auch für die Mode im DDR-Underground. Es gab ja zwei Modewelten im Osten, die wir erzählen. Einmal die schicke VHB-Exquisit-Welt, auf der anderen Seite die Untergrund-Szene, die aus den verschiedensten Materialien Kostüme kreiert hat.

Wie gingen Sie bei der Besetzung der Hauptrolle vor?

SUSA KUSCHE: Wir haben uns für jemanden entschieden, der nicht unerfahren, aber auch noch nicht in aller Munde ist. Wir hatten an die 350 Kandidatinnen im Casting, Marlene Burow ist es Gott sei Dank letztlich geworden. Sie musste optisch alles mitbringen, aber auch schauspielern und diesen Film tragen können. Aelrun Goette und unsere Casterin Anja Dihrberg haben jemanden gesucht, dem man abnimmt, dass er aus dieser Zeit kommt, jemanden, der eine Natürlichkeit mitbringt und so wirkt, als ob er noch nie was von Social Media gehört hat.

TANJA ZIEGLER: Marlene bringt eine beeindruckende Natürlichkeit mit, und genau das haben wir uns für die Figur Suzie gewünscht. Jemanden, der anfangs noch durchs Leben stakst. Wenn man sie dann auf dem Laufsteg sieht, ist man sprachlos, mit wie viel Volumen Marlene ihre Figurenentwicklung trägt. Marlene ist für die Rolle Suzie ein ganz großes Geschenk.

Haben Sie bei der weiteren Besetzung darauf geachtet, dass viele Leute mit Ost-Hintergrund vertreten sind?

TANJA ZIEGLER: Mit Claudia Michelsen, Jördis Triebel und Peter Schneider haben wir Schauspieler*innen mit Ost-Sozialisierung. Bei den jüngeren wie Sabin Tambrea und David Schütter ist das ohnehin kein Thema mehr. Wir sind auf jeden Fall sehr glücklich über unseren Cast.

Während Corona zu drehen, ist hart. Aber ist es letztlich nicht sogar besser, als wenn Ihr Film pünktlich zu Corona fertig geworden wäre und seit einem Jahr auf einen Starttermin warten müsste?

TANJA ZIEGLER: Unser Verleih Tobis Film war immer an unserer Seite, auch in Bezug auf die Drehverschiebung und wird für 2022 mit uns gemeinsam den richtigen Starttermin finden. Auch ist es unser Ziel, uns mit unserem Film bei der Berlinale zu bewerben.

Sie haben bereits im Oktober unter Corona-Bedingungen den Auftakt zu einer neuen ZDF-Reihe, "Theresa Wolff - Der Thüringenkrimi" gedreht. Inwieweit profitieren Sie jetzt von den Erfahrungen, die Sie damals sammeln konnten?

TANJA ZIEGLER: Davon profitieren wir sehr. Susa hatte eine junge Frau gefunden, die sich so gut in das Hygiene-Covid-Thema eingearbeitet hat, die die Dreharbeiten in Jena so gut strukturiert und kompetent begleitet hat, dass wir sie gleich auch für unser Kinoprojekt engagiert haben.

SUSA KUSCHE: Man wird sicherer im Umgang mit der Pandemie und weiß allmählich, was für Probleme kommen. Unser Kinofilm ist eine Reiseproduktion und hat mehr als die doppelte Teamstärke als der Thüringenkrimi, entsprechend wachsen auch die Covid-19-Teams am Set. Wir suchen ein Team zusammen, dass wir dann auch zur nächsten Produktion mitnehmen können und gegebenenfalls erweitern, um nicht jedes Mal von vorne anfangen zu müssen. Gute Fachkräfte sind auf dem Markt schwer zu finden.

TANJA ZIEGLER: Einen Set Medical finden sie derzeit nicht mehr, die Kolleg*innen sind das ganze Jahr durchgebucht. Inzwischen gibt es Lehrgänge, um sich dafür zu qualifizieren. Es ist sehr spannend, was für neue Berufsbilder durch die Pandemie entstanden sind.

Wie kam es zum "Thüringenkrimi"? Ist das auch eine Reaktion auf das Ende von "Kommissarin Heller"?

TANJA ZIEGLER: Ziegler Film ist mit dem ZDF seit Jahren partnerschaftlich verbunden, und nach dem natürlichen Ende von "Kommissarin Heller" konnten wir dem Sender das neue Thüringen-Konzept vorstellen. Gemeinsam mit unserem Redakteur Matthias Pfeifer haben wir das neue Projekt aufgestellt und mit Nina Gummich eine für uns überzeugende "Rechtsmedizinerin" gefunden.

Dann ist eine Fortsetzung bereits beschlossene Sache?

TANJA ZIEGLER: Ja, im August drehen wir den zweiten Film, und so wie es aussieht, dann in jedem Jahr zwei weitere Folgen. Vom ZDF gibt es das klare Signal, dass die Reihe "Theresa Wolff" fortgeführt werden soll und als ein fester Bestandteil für den Samstag-Sendeplatz um 20.15 Uhr eingeplant ist.

War die Wahl des Schauplatzes eine bewusste Entscheidung für den unterrepräsentierten Osten?

TANJA ZIEGLER: Wir haben Jena vor allem deshalb vorgeschlagen, weil es eine tolle Stadt ist. Jena ist eine Universitätsstadt und bietet eine schöne Melange aus traditionellem Wissenschaftsstandort und modernem Technikareal. Für uns war es ein Geschenk, dass wir in den alten Instituten, die jetzt leer stehen, so drehen konnten.

SUSA KUSCHE: Als wir dort nach Locations gesucht haben, fand ich toll zu sehen, wie sich Jena als Stadt entwickelt hat. Das wird dem Zuschauer Spaß machen. Den Blick auf die Städte in Ostdeutschland und auf ihre Entwicklung zu richten, hilft auch den Menschen dort, sich mehr mit ihrer Heimat zu identifizieren.

Lastet auf neuen Krimireihen ein besonderer Druck durch die extrem hohen Zuschauerzahlen vieler bestehender Formate?

TANJA ZIEGLER: Unter Druck entsteht ja selten etwas Gutes, insofern lassen wir den erst gar nicht zu. Wir haben den Anspruch, ein Buch vorzulegen, das so unique ist, dass es erzählt werden muss. Mit Theresa Wolff haben wir eine Rechtsmedizinerin, die in ihrer Arbeitswelt einen interessanten Weg gefunden hat, indem sie mit den Toten spricht, um zu verstehen, wie sie gelebt haben. Druck hatten wir uns, wenn überhaupt, nur in-house gemacht, da "Kommissarin Heller" ja so gut funktioniert hat. Ein gutes Nachfolgeformat zu finden, das war die Herausforderung. Wir haben "Theresa Wolff" erst kürzlich für die Reihe "Neues Deutsches Fernsehen" beim Filmfest München eingereicht.

Lassen Sie uns noch den Blick auf Ziegler Film als Firma werfen. Wie sind Sie mit Ihren verschiedenen Dependancen bislang durch Corona gekommen?

SUSA KUSCHE: Es ist eine Gratwanderung. Die Planbarkeit von Filmen und ihre Produktion ist schwieriger geworden. Einerseits haben wir mehr zu tun, weil durch die Pandemie Dreharbeiten aufwendiger geworden sind. Auf der anderen Seite haben wir durch Corona Einbußen und Verschiebungen und müssen sehen, wie wir das mit dem festen Ziegler-Team stemmen können.

TANJA ZIEGLER: Wir lernen aus dieser Pandemie, dass wir flexibel sein und schnell reagieren müssen, aber nicht mehr einen so großen Fixkosten-Apparat mit uns herumtragen können. Deshalb mussten wir uns auch leider entscheiden, unsere seit 22 Jahren bestehende Dramaturgie aufzulösen. So eine Entscheidung ist immer sehr schmerzvoll.

Und mit welchen neuen Formaten und Filmen stillt Ziegler Film den aktuell großen Bedarf nach Content?

TANJA ZIEGLER: In der Post befindet sich zurzeit die Kino-Koproduktion "Die Bilderkriegerin" - ein Portrait der Kriegsfotografin Anja Niedringhaus, die von Hartmut Köhler produziert wurde. Am 29. Mai sendet die ARD einen neuen Teil aus der Krimireihe "Mordkommission Istanbul", der diesmal in Athen spielt. Unsere ZDF-Reihen wie die "Familie Bundschuh" von Regina oder "Lena Lorenz" produziert von Barbara Thielen für Ziegler Film Berlin werden auch in diesem Jahr fortgeführt. Zieglerfilm Köln, also Barbara, startet zudem bereits Mitte Mai mit zwei neuen Folgen des "Amsterdam Krimis" für die Degeto und Marc Müller-Kaldenberg bereitet mit Zieglerfilm Baden-Baden einen TV-Mehrteiler zum Cum-Ex-Steuerskandal für den SWR und einen Kinofilm mit dem Titel "Sie glauben an Engel, Herr Dvorak" unter der Regie von Nicolas Steiner vor. Dazu noch eine neue "Tatort"-Folge mit Heike Makatsch. Regina produziert einen Film über Martha Liebermann unter der Regie von Stefan Bühling für die Degeto. Weitere Projekte von Regina, Barbara und Markus Olpp - unter anderem nach Romanen von Sebastian Fitzek und dem Roman "Wunschpunsch" von Michael Ende - stehen kurz vor der Finalisierung. Im August beginnen für mich die Dreharbeiten zum zweiten Teil des Thüringen-Krimis "Theresa Wolff" unter der Regie von Bruno Grass.

Das Interview führte Frank Heine