Produktion

Hessen unterstützt Jungdetektiv "Max"

Winfried Oelsners und Lisa-Marie Dickreiters eigene Adaption ihrer Kinderbuchreihe "Max und die wilde 7" wird fortgesetzt. Das Abenteuer gehört zu den Projekten, die von HessenFilm in ihren jüngsten Sitzungen gefördert wurde.

14.05.2021 13:01 • von Heike Angermaier
"Max und die Wilde 7" erhält eine Fortsetzung (Bild: Leonine)

Winfried Oelsners und Lisa-Marie Dickreiters eigene Adaption ihrer Kinderbuchreihe Max und die wilde 7" wird fortgesetzt und die Produktionsfirma Neopol Film dafür von HessenFilm mit einer Mio. Euro unterstützt. Das Abenteuer um einen Jungdetektiv und seine betagten Freunde war im vergangenen Sommer von rund 180.000 Kinogänger*innen gesehen und von Rat Pack produziert worden. Oelsner übernimmt auch beim zweiten Fall um "Die Geisteroma" wieder die Regie nach einem Drehbuch von Dickeiter. Die bewährte Besetzung mit u.a. Uschi Glas und Jonas Eisenblätter ist auch wieder an Bord. Jakob Zapf und Tonio Kellner produzieren. Hessen Film fördert außerdem die von Claussen+Putz vorangetriebene Produktion der Romanadaption Was man von hier aus sehen kann" unter der Regie von Aron Lehmann sowie die neue Zusammenarbeit von Weydemann Bros. und Regisseur Damian John Harper bei Frisch" und den Dokumentarfilm "Die kleine Dolmetscherin", den Seyhan Derin nach ihrer eigenen Biografie dreht und produziert.

HessenFilm fördert außerdem das Drehbuch der niederländischen Produzentin und Festivalmacherin Heleen Gerritsen und des rumänischen Filmemachers Radu Jude, "Heia, heia Safari", sowie das gemeinsame Drehbuch von Agnieszka Piwowarska und Piotr J Lewandowski zum Drama "Vor Marie" um eine Frau, die sich mit der ihr widerfahrenen Gewalt in der Kindheit auseinandersetzen muss. Lewandowski war mit dem Hessischen Filmpreis für "Jonathan" ausgezeichnet worden.

Zwei Juries entschieden sich im April für 13 Kino-, TV- und Kurzfilm-Projekte, die mit gesamt 3,1 Millionen Euro gefördert wurden.