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Christian Zübert: "Mit dem Herzen zu schreiben"

Die TNT-Comedy-Serie "The Mopes", die am heutigen Dienstag startet, ist aus vielerlei Gründen ein besonderes Projekt für Ipek und Christian Zübert. Sie erklären im Blickpunkt:Film-Interview, wie sie in einer Geschichte über Depressionen den Humor fanden.

11.05.2021 07:44 • von Michael Müller
Ipek (l.) und Christian Zübert arbeiteten schon bei verschiedenen Drehbüchern zusammen. Die Serie "The Mopes" brachte jetzt aber nochmal eine neue Konstellation. (Bild: Tiana Lenz)

Die TNT-Comedy-Serie "The Mopes", die am heutigen Dienstag startet, ist aus vielerlei Gründen ein besonderes Projekt für Ipek und Christian Zübert. Sie erklären im Blickpunkt:Film-Interview, wie sie in einer Geschichte über Depressionen den Humor fanden.

Wie die Geschichte gebaut ist, erinnert die Serie "The Mopes" an einen Pixar-Film. Wie haben Sie bei der Entwicklung des Stoffes die Beschreibung einer Depression mit der Narrative einer Serie zusammenbekommen?

IPEK ZÜBERT: Das Schöne war, dass ich so frei war, dass ich über diese Herausforderung gar nicht nachdenken musste. Ursprünglich konzipierte ich die Idee als Webserie mit Episoden, die drei bis acht Minuten gehen sollten. Ich war in Lille und entdeckte die Webseite des Studios Blackpills, wo man Kurzfilme und Webserien machen kann. Wie toll ist das denn, dachte ich. Die Idee pitchte ich dem Medienboard Berlin-Brandenburg. Die fanden, dass das schon was werden könnte, ich aber auch einen Sender bräuchte. Ich habe den Stoff dann erst mal mit meiner eigenen Firma Sukaya Films entwickelt und Anke Greifeneder von TNT angesprochen. Die sagte zu mir dann auch: Mach mal! So hatte ich eine extreme Freiheit in der Entwicklung, als es noch eine Episodenlänge von bis zu acht Minuten haben sollte. Umso länger ich darüber nachdachte und umso mehr Leute das Ganze lasen, hieß es: Jetzt noch ein bisschen länger, weil sie merkten, dass in der Geschichte noch mehr drin steckte. Das gab mir die Möglichkeit, mich erst mit dieser Welt, den Figuren und dem Kontrast zwischen der psychischen Erkrankung und den Menschen zu beschäftigen. Dann ging alles sehr schnell - aber vor dem Moment, als wir sagten, dass wir daraus jetzt was machen, habe ich mich schon vier Jahre ernsthaft mit dem Thema psychische Erkrankungen beschäftigt. So konnte ich mich auch von den schweren Gedanken loslösen und sagen: Ich mache es als Geschichte leicht. Für mich war die Herausforderung, dass die Serie unterhaltsam wird und gleichzeitig betroffene Menschen nicht verletzt.

CHRISTIAN ZÜBERT: Als Situation für eine Drehbuchautorin oder einen Drehbuchautor ist das wahnsinnig toll. Man muss sich das nur erstmal leisten können, dass man noch kein Exposé oder ein Treatment schreibt, sondern erst einmal so an dem Drehbuch arbeitet, wie man darauf Lust hat. Für Treatments und Exposés wird zu wenig bezahlt, obwohl sie eigentlich die Hauptarbeit sind. Da sitzt man dann oft über ein halbes Jahr daran. Das können sich viele Autoren gar nicht leisten, müssen jonglieren, sieben Stoffe gleichzeitig machen und hoffen, dass wenigstens einer genommen wird. Dann wundert man sich, warum die Qualität der Geschichten nicht so hoch ist. Nicht nur für die nächste Rate, sondern mit dem Herzen zu schreiben, kann ich nur jedem Autoren als Zustand wünschen. Das wird leider viel zu wenig ermöglicht.

IPEK ZÜBERT: Wenn man sagt, dass der Stoff gut entwickelt ist, liegt das wirklich an der Zeit, der Freiheit und der Möglichkeit, nichts anderes schreiben zu müssen, um sich über Wasser zu halten. Ich konnte mir das leisten, weil ich das Medienboard im Rücken hatte und wusste, dass ich nicht auf den Rechnungen sitzen bleibe. Ich bin zum Beispiel zu Recherchen nach Frankreich gefahren, weil die Geschichte ursprünglich dort spielen sollte. Die Zusammenarbeit mit TNT Comedy war dann auch ein konstruktiver Austausch darüber, ob die Geschichte unbedingt in Frankreich spielen muss oder ob das nicht auch Berlin sein könnte. Warum eigentlich nicht, dachte ich. Die Freiheit sich zu fragen, ob das jetzt das Beste für die Geschichte ist, hat man sehr selten. Anke Greifeneder von TNT Comedy hatte den Respekt und das Vertrauen in mich, was mutig war. Nataly Kudiabor von Ufa Fiction hat das auch unterstützt.

Dann würde man Ihnen auch glatt nochmal vier Jahre Entwicklung bei der Disney+ Star Serie "Sultan City" wünschen, wo sie Headautorin sind, wobei das wahrscheinlich schwierig wird.

IPEK ZÜBERT: Bei "Sultan City" ist das Schöne, dass es schon 2018/19 die Uridee von den Produzentinnen Ayla Gottschlich und Aysel Yilmaz von TwoMoons gab und ich mit denen im Austausch war. Beim Schreiben der Drehbücher habe ich im Writers' Room jetzt ein großartiges Team. Mit Christian sitzt einer der Autoren gerade neben mir. Wir hatten schon rund ein Jahr Vorarbeit investiert, bevor wir überhaupt in den Writers' Room gingen. Die Produzentinnen trugen das Risiko, die Geschichte länger zu entwickeln. Bei "The Mopes" war es auch die Herausforderung, dass es um eine Welt geht, die jenseits meines Kopfes noch nicht existierte. Ich habe für die Gesetzmäßigkeiten ein ganzes Regelbuch geschrieben - deshalb war der lange Vorlauf sehr hilfreich.

Hilft es bei der Entwicklung einer Geschichte über Depressionen, wenn man dazu einen Fall im erweiterten Bekanntenkreis hat?

IPEK ZÜBERT: Ich funktioniere wie ein Traumfänger oder eine Luftfilteranlage. Bei mir bleiben aus meiner Umwelt die Gefühle hängen, die ich dann verarbeite. Aber das muss nicht die beste Freundin, sondern kann auch die Nachbarin sein. Wenn man damit fast täglich konfrontiert ist und in einem Gefühl der Machtlosigkeit hängt, kann es schwierig sein, darüber humorvoll zu schreiben. Was mir auch wahrscheinlich geholfen hat, den Stoff als Komödie zu beschreiben: Ich hatte eine posttraumatische Belastungsstörung, nachdem ich im Jahr 1999 bei einem Erdbeben in der Türkei dabei war. Wir hatten Glück, aber unser Nachbarort stürzte komplett ein. Ich erlebte das mit, half bei den Aufräumarbeiten und kam zurück nach Deutschland. Für andere Menschen war offensichtlich, dass ich verändert wieder kam. Ich merkte das nicht. Als ich während meines Studiums zum Universitätspsychologen kam, erzählte ich, dass ich ein wenig Probleme mit geschlossenen Räumen habe. Da sagte er: Krass, ein Trauma. Das ist etwas ganz Neues, aber man kann es behandeln.

Hatten Sie bereits die Idee für Nora Tschirner in einer der beiden Hauptrollen, als Sie die Serie schrieben oder war das eine Casting-Idee von Christian Zübert?

IPEK ZÜBERT: Es gab ein paar Menschen, die bei diesem Projekt von Anfang an dabei waren: Das sind Nora Tschirner, Anke Greifeneder, Christian Zübert und das Medienboard. Das ist das Ur-Team. Nora war als Idee in meinem Kopf. Ich habe sie angerufen und gefragt, ob sie Lust habe, eine Depression zu sein. Das wollte sie eigentlich nicht, weil sie gerade nichts mit Gefühlen und Tiefe spielen wollte. Als ich dann konkretisierte, dass sie aber selbst die Depression sei, war sie von der Idee angetan. Dadurch konnte ich die Figur von Anfang an für Nora schreiben.

CHRISTIAN ZÜBERT: Wir wollten alle mitmachen, weil die Serie als Idee gut ist. Ich habe zwar immer mitgelesen und mitgedacht, wie man das so in der Partnerschaft macht. Aber was die Regie anging, wusste ich es erst nicht. Wir sind verheiratet, vielleicht ist das dann zu nah, war ein Gedanke. Die Bücher waren an einem bestimmten Zeitpunkt aber so gut, dass es albern gewesen wäre, es nicht zu machen. So habe ich mich ganz offiziell bei der Produktion für die Regie beworben.

IPEK ZÜBERT: Er war mein Traum-Regisseur. Ich hätte es auch akzeptiert, wenn es jemand anderes geworden wäre. Aber Christians Qualitäten sind klar. Er passt einfach für dieses Spiel aus Drama und Komödie, den respektvollen Ansatz und das Kreieren der Welten.

Also überwiegen, wenn man als Paar zusammenarbeitet, die Vor- den Nachteilen.

CHRISTIAN ZÜBERT: Auf jeden Fall. Wir waren uns beide erst nicht sicher, wie wir das Ganze überstehen werden. Es gab auch während des Drehs und in der Pre- und Postproduktion kreative Auseinandersetzungen, manchmal auch lauter - weil wir unterschiedliche Ansichten hatten. Aber es ging immer um die Serie. Im Nachhinein kann ich aber sagen, dass es eine extrem schöne Erfahrung war. Wir haben zwar schon häufiger als Autorenteam zusammen gearbeitet, aber noch nicht in dieser Konstellation, die prinzipiell mehr Reibungspotenzial birgt.

IPEK ZÜBERT: Das Lustige war, dass wir nach den Dreharbeiten viele SMS und E-Mails bekamen, wo gefragt wurde, ob wir noch zusammen seien. Ach, das stand zur Debatte, dachten wir dann. Das war also die große Sorge. Aber der Respekt bei Christian vor der Schöpfung des Schreibens ist schon sehr groß. Ich habe dahingehend früher schon schlechte Erfahrungen mit Regisseuren gemacht, wie mit meinem Drehbuch umgegangen wurde.

Die Serie hat sich für den Ex-Boygroup-Sänger Mat als Protagonisten entschieden, der die Depression bekommt. Diese Figur ist auf den ersten Blick mit seinen nachteiligen Charaktereigenschaften alles andere als ein Sympathieträger. Warum wollten Sie Mat?

IPEK ZÜBERT: Bei Mat interessierte mich das Entwurzelte als Amerikaner, der in Berlin lebt und mit allem, was das Land ausmacht, auch ein wenig aneckt. Das wird potenziert durch seine Boygroup-Persönlichkeit, nicht mehr so berühmt zu sein, jetzt in eine feste Beziehung zu kommen und in einem anderen Land zu leben. Dass er nicht sympathisch ist, war mir sehr wichtig. Die Episoden lassen ihn auch nicht zu einem anderen Menschen werden. Mir machen Figuren Spaß, die auf den ersten Blick nicht immer sympathisch sind. Aber wenn man sich Mühe gibt, kommt man irgendwann hinter den ersten Eindruck. Das ist ein bisschen so wie mit Jack Nicholson in "Besser geht's nicht". Dessen Figur ist auch nicht wirklich sympathisch, sondern eher extrem. Am Ende mag ich sie aber, obwohl ich denke, dass er nie mein bester Freund wird. Meine ursprüngliche Idee für "The Mopes" war auch ein amerikanischer Stand-up-Comedian in Paris, der in den USA nicht mehr auftreten darf und jetzt in Frankreich lebt und jeden hasst. Der Reiz bei Mat in "The Mopes" ist ja, dass auch ein Schönling wie er seine Probleme haben kann, obwohl es nicht so aussieht. Für mich ist Mat auch ein Berliner geworden, weil er grummelig und komisch ist, aber das Herz eigentlich am rechten Fleck hat. Das sieht man auch über die guten Freunde, die er in der Serie hat.

CHRISTIAN ZÜBERT: Wir hatten auch viele Diskussionen darüber, welche Musik Mat macht. Es gab die Überlegung, ob er nicht ein ernstzunehmender Singer-Songwriter ist. Das fanden wir aber langweilig: ein Typ, der reflektiert seine Songs schreibt und eher anspruchsvoll ist. Wir dachten uns, dass es spannender ist, einen eher oberflächlichen Typ zu haben, den man auch im Dschungelcamp oder bei "Promis unter Palmen" erwarten könnte. Ist es nicht spannender, so jemanden dabei zuzusehen, wie er sich mit einer Depression auseinandersetzt? Es gibt der Figur mehr Fallhöhe. Die Zuschauer sehen heute so viele Serien. Ich finde, man kann denen auch diesen Widerstand zumuten. Auf der anderen Seite hat man Nora Tschirner, die da sensationell ihr Ding durchzieht und die Zuschauer ansaugen wird.

Die Ausstattung der Behörde, wo sich die Erkrankungen treffen, sieht wie eine Mischung aus "Brazil", "Harry Potter" und "Being John Malkovich" aus. Stand das so spezifisch schon in den Drehbüchern oder war das dann auch ein Findungsprozess?

CHRISTIAN ZÜBERT: Durch Corona hatten wir eine begrenzte Auswahl, was Drehorte anging. Wir konnten es uns nicht leisten, die Behörde zu bauen. Wie so oft beim Dreh ist es dann eine Mischung aus dem, was man will und was man tatsächlich machen kann. In der Serie sagt Nora Tschirners Figur Monika: "Wir sind immer das, was ihr aus uns macht." Die psychischen Erkrankungen sehen immer ein bisschen so aus, wie die Menschen sie sehen. In der Perspektive auf psychische Erkrankungen verändert sich gerade sehr viel, aber es steckt immer auch noch sehr viel Freud darin. Deswegen war ich auch für die Optik der Behörde an der Jugendstil-Architektur um die Jahrhundertwende interessiert. Es sollte das Gefühl der 1910er- und 1920er-Jahre haben. Das Behörden-Gefühl war Ipek sehr wichtig. Man hätte es mit etwas mehr Geld noch größer machen können. Aber ich hatte mir neben den genannten Vorbildern auch ganz viele Wes-Anderson-Filme angeschaut. Da gibt es auch eine tolle Mischung aus Ernsthaftigkeit, Skurrilität und Leichtigkeit. Im Nachhinein glaube ich auch, dass es gut für unseren Stoff war, dass wir nicht die fetten Kamerafahrten über riesige Gewölbe mit Zehntausenden Menschen hatten. Die Beschränkung war hier gut für die Komik. Man nimmt es ernst und gleichzeitig hat es auch etwas Augenzwinkerndes. Für mich war die größte Herausforderung, es so hinzubekommen, dass es nicht alberne Comicfiguren sind, man es ernst nimmt, es gleichzeitig aber nicht total deprimierend und düster ist.

Mit der Show "Chez Krömer", in der Torsten Sträter zu Gast war, und dieser Serie gibt es jetzt gleich zwei gute aktuelle popkulturelle Beispiele, in denen sich mit dem Thema Depression auseinandergesetzt wird. Wie bekommt man das Gleichgewicht zwischen Unterhaltung und Ernsthaftigkeit hin?

IPEK ZÜBERT: Beim Schreiben war das schon die große Herausforderung und Sorge. Gleichzeitig haben auch sehr viele Menschen darauf geschaut, weil es wirklich ein ernstes Thema ist und die Erkrankung einem das Leben zur Hölle macht - als Betroffener, als Angehöriger, als Kollege. Es war immer der Ansatz: Wir nehmen es ernst, aber wir wollen auch die Wut auf Nora Tschirners Figur Monika projizieren, weil es dann weg von diesem Selbsthass geht. Dadurch, dass wir die Depression in dieser Figur manifestieren, war es ein guter Trick, dort den Humor hinzuschieben. Auch wenn man Kurt Krömer und Torsten Sträter in der Show sieht: Wenn man depressiv ist, heißt das nicht, dass man keinen Humor mehr hat. Das Gegenteil ist eher der Fall, weil das auch sehr nahe beieinander liegt. Wenn man nicht mehr in diesem tiefen Schmerz drinsteckt, kann man später daraus Humor entwickeln. Es half bei uns, dass es die Figur Monika gab. So konnte man über sie reden, ohne gleich über Depression reden zu müssen und die Schwere zu haben. Betroffenen-Organisationen haben sich die Geschichte angeschaut. Ich habe mich mit viele Psychotherapeuten und -analytikern sowie Heilpraktikern ausgetauscht. Und dann hatten wir eine Produktion und einen Sender, die sehr wach und empathisch waren und ebenfalls darauf einen Blick hatten.

CHRISTIAN ZÜBERT: Das Tolle war auch: Bei all diesen Gesprächen mit den Betroffenen-Organisationen oder den Psychotherapeuten war niemand dabei, der sagte, dass man das nicht machen könne. Die fanden das alle super, dass man den Menschen das Thema auf diese Weise näher bringt. Und dass auch Menschen, die selbst betroffen sind, sagten, dass die Serie einen guten Ansatz hat, das Ganze anzugehen.

Was kommt bei Ihnen beiden nach "The Mopes"?

CHRISTIAN ZÜBERT: Der Writers' Room von "Sultan City" macht extrem viel Spaß. Wir entwickeln zusammen gerade auch noch eine Serie nach dem Spiegel-Buch "Undercover". Da geht es um den V-Mann, der die Salafisten-Szene infiltrierte und den Breitscheidplatz-Anschlag eigentlich hätte aufdecken können, weil er vor Anis Amri warnte. Das ist eine extrem spannende und gesellschaftlich hochrelevante Geschichte, weil der V-Mann türkischstämmig ist. In seiner Geschichte geht es auch darum, wie Menschen wie er in der deutschen Gesellschaft akzeptiert werden und wie mit ihnen umgegangen wird. Das Projekt entwickeln wir mit SPG3 und Krautpack Entertainment, die zum Beispiel den Kinofilm "Snowden" gemacht haben. Wir haben auch jeweils ein Projekt fürs Kino, weil wir an das Kino glauben und hoffen, dass es sehr bald zurückkommt.

IPEK ZÜBERT: Dank der Förderung vom Medienboard entwickle ich gerade wieder eine neue Serie mit meiner Sukaya Films - "Hijab Bitches" eine High-School-Dramedy im Berlin der frühen 90er. Und ich schreibe schon länger an zwei Projekten fürs Kino. Ich sehne mich so nach dem Kino. Ich laufe jeden Tag an einem Kino vorbei und hoffe jeden Tag, dass es wieder aufhat. Der Geruch, das Gemeinschaftsgefühl, auch wenn mich nervt, dass der hinter mir Popcorn isst. Auch das Wissen, dass mit dem Film die Erfahrung abgeschlossen ist und ich danach direkt in den Austausch gehen kann. Es fehlt mir so sehr.

Das Interview führte Michael Müller