Kino

Kinoöffnungen: Bayern hält's wie Tübingen

Negativer Test, FFP2-Maske, kein Verzehr und Minimalauslastung: Bayern erlaubt Kinoöffnungen in Regionen mit stabiler Inzidenz unter 100 ab dem 10. Mai tatsächlich nur unter extrem restriktiven Bedingungen. Lübeck hat da deutlich die Nase vorne.

07.05.2021 15:58 • von Marc Mensch
In Bayern werden Kinoöffnungen in ausgewählten Regionen zwar wieder möglich - aber die Bedingungen sind wenig attraktiv (Bild: IMAGO/Sven Simon)

Das Rahmenkonzept für Kinoöffnungen in bayerischen Landkreisen bzw. kreisfreien Städten mit stabiler Inzidenz unter 100 liegt nun vor - und es fällt so streng aus, wie es mehr oder minder zu erwarten war. Demnach gilt (neben dem Erfordernis des negativen Tests) 1,50 Meter Mindestabstand und die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske während des gesamten Aufenthalts. Der Verzehr am Platz ist damit untersagt.

Rahmenkonzept für Kinos in Bayern zum Download

Zum Vergleich: Das wissenschaftlich begleitete Modellprojekt in Lübeck erlaubt eine Auslastung von 50 Prozent und Verzehr - und bietet damit, ganz anders als der bayerische Weg, eine Grundlage für einen wirtschaftlichen Betrieb. Trotz der strengen Auflagen soll das Manhattan Deluxe in Erlangen bereits am Montag öffnen - Einnahmen stehen dort natürlich auch durch die Außengastronomie zur erwarten.