Festival

Diagonale-Schauspielpreis für Christine Ostermayer

Im Rahmen der Eröffnung der Diagonale '21 am 8. Juni wird Christine Ostermayer mit dem Großen Schauspielpreis ausgezeichnet.

07.05.2021 08:58 • von Jochen Müller
Christine Ostermayer in "Ein bisschen bleiben wir noch" (Bild: Wegafilm)

Christine Ostermayer wird zu Beginn der Diagonale '21 mit dem Großen Schauspielpreis ausgezeichnet, den das Festival zum 14. Mal vergibt. Wie die Diagonale mitteilt, wird Ostermayer die Auszeichnung im Rahmen der Festivaleröffnung am 8. Juni persönlich entgegennehmen.

"In vielen und vielfältigen Rollen stellt Christine Ostermayer unter Beweis, wie einfühlsam, schlicht und echt sie ihre Arbeit ausgestaltet. Jüngst erst in der Rolle einer fragilen, klugen, herzenswarmen Großmutter in 'Ein bisschen bleiben wir noch', in den letzten Jahren unter anderem als Liebhaberin in 'Anfang 80' oder als demenzkranke Frau in 'Nebenwege'. Ihre Karriere umspannt eine ganze Ära und ein breites Feld an Theater-, Fernseh-, Film- und Hörspielrollen, in denen sie - als Leading Lady genauso wie in Charakterrollen - ihren Figuren eine innige Tiefe verleiht. Christine Ostermayer ist eine Schauspielerin mit Humor, Geist, Feingefühl. Eine Menschendarstellerin, die leuchtet, ohne ständig prunken zu müssen. Somit zeichnet dieser Preis ein langes, lebendiges und beeindruckendes Schauspielerinnenleben aus, das auf gleichbleibend hohem Niveau die österreichische Film- und Theaterwelt seit Jahrzehnten bereichert", begründet die aus Ute Baumhackl, Christian Konrad, Julia Franz Richter, Julia Stemberger und Hüseyin Tabak bestehende Schauspieljury der Diagonale die Auszeichnung für die 1936 in Wien geborene Schauspielerin, die für ihre Rolle in "Anfang 80" bereits vor neun Jahren mit dem Diagonale-Schauspielpreis ausgezeichnet worden war. Auch in den Jahren 2016 und 2017 war Christine Ostermayer in Catalina Molinas Drachenjungfrau" bzw. Marie Kreutzers Notlüge" auf der Diagonale zu sehen gewesen.

Ebenfalls am 8. Juni wird Ursula Strauss den Großen Diagonale-Schauspielpreis entgegennehmen, die Preisträgerin der 2020 ausgefallenen Festivalausgabe.