Produktion

Zwischen "Alaska" und Rostocker "Block"

Der Rostocker Max Gleschinski arbeitet an seinem nächsten Spielfilmprojekt "Alaska" nach seinem ausgezeichneten Debüt "Kahlschlag". Es soll im Sommer gedreht werden und wird von MV Filmförderung unterstützt. Die Schweriner haben bei ihrer ersten Sitzung 2021 insbesondere den Nachwuchs berücksichtigt, so auch das in Rostock spielende Projekt "Mels Block".

05.05.2021 15:13 • von Heike Angermaier
Max Gleschinski (Bild: Von Anfang anders)

Max Gleschinski, der für sein Thriller-Drama Kahlschlag" bei den Hofer Filmtagen ausgezeichnet wurde, arbeitet an seinem nächsten Spielfilmprojekt Alaska", das für den Deutschen Drehbuchpreis nominiert wurde. Das Road- und Selbsfindungs-Movie erzählt von einer Frau, die bei einem Kajak-Trip zu sich kommen will. Gedreht werden soll noch diesen Sommer in der Mecklenburger Seenlandschaft. Wood Water Films wird von der Filmförderung aus Mecklenburg Vorpommern dafür mit 300.000 Euro unterstützt. Die Schweriner vergeben in ihrer ersten Sitzung des Jahres 1,2 Mio. Euro und berücksichtigen besonders den Nachwuchs. Sechs der zehn Projekte stammen von Nachwuchstalenten. So wird in der Produktion auch Marielle Sjomo Samstads Drama-Thriller-Mix "Generation Tochter" gefördert um die 17-jährige Tochter einer ehemaligen RAF-Angehörigen. Das Kollektiv Haji Hashemi, Herrmann, Rösick GbR drehten bereits u.a. mit Unterstützung von Startnext. MV unterstützt außerdem die Stoffentwicklung von "Mels Block" von Seraine Nyikos und Mark Sternikker, der auch die Regie übernehmen will. Im Zentrum steht eine Frau, ein ehemaliges Mobbing-Opfer, die es zur Millionärin gebracht hat und wieder in den Rostocker Plattenbau zieht, in dem sie aufgewachsen ist. Die junge Tidewater Films produziert.