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Einschaltquoten: Das Erste dominiert, guter Start für neues Jenke-Format bei ProSieben

Beim Gesamtpublikum erzielte das Erste gestern mit der "Tagesschau" und ihren Dienstagsserien die größten Reichweiten des Tages. Bei ProSieben startete das neue Format "Jenke. Crime" mit einem zweistelligen Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen.

05.05.2021 10:23 • von Jochen Müller
Alexa Maria Surholt und Thomas Rühmann in der gestrigen Folge von "In aller Freundschaft" (Bild: MDR/Saxonia Media/Maksym Lobachov)

4,66 Mio. Zuschauer (MA: 15 Prozent) bzw. 4,79 Mio. Zuschauer (MA: 15,5 Prozent) sahen gestern nach der "Tagesschau" (5,41 Mio. Zuschauer / MA: 17,5 Prozent) die beiden Dienstagsserien Um Himmels Willen" und In aller Freundschaft" im Ersten; beide lagen damit leicht unter ihren Vorwochenreichweiten. Das ZDF startete mit der Dokumentation "Mensch Màxima!" (3,21 Mio. Zuschauer / MA: 10,4 Prozent) in die gestrige Primetime, das anschließende Magazin "Frontal 21" sahen 2,19 Mio. Zuschauer (MA: 7,1 Prozent). Seine größte Reichweite des gestrigen Tages hatte das Zweite mit der "heute"-Sendung um 19 Uhr, die 4,74 Mio. Zuschauer (MA: 19,3 Prozent) sahen, erzielt gehabt.

ProSieben startete mit "Jenke.Crime" ein True-Crime-Format, in dem sich der von RTL gewechselte Jenke von Wilmsdorff mit Verbrechern über ihre Taten spricht. Der Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen lag bei 10,5 Prozent und damit nur unwesentlich unter dem des Finales von "I Can See Your Voice", das mit 10,9 Prozent gut einen halben Prozentpunkt über dem Vorwochenwert der RTL-Musikshow lag. Einen Prozentpunkt gegenüber ihrem Vorwochenwert büßte hingegen die Vox-Musikshow "Sing meinen Song - Das Tauschkonzert" (8,5 Prozent) ein.

Auf einen 14/49-Marktanteil von acht Prozent kam die Sat1-Reportagereihe "112 Notruf Deutschland" und lag damit eineinhalb Punkte über ihrem Vorwochenwert. Leicht unter ihrem Vorwochenwert lag hingegen die RTLZWEI-Sozialreportage "Hartz und herzlich - Tag für Tag Benz-Baracken" (5,5 Prozent), die sich damit dem Kinothriller Ein riskanter Plan" (6,2 Prozent) bei Kabel eins geschlagen geben musste.