Kino

AG Kino-Gilde propagiert Klimabilanzierung im Kino

Im Rahmen ihres Nachhaltigkeitsprojekts "Kino:Natürlich" setzt sich die AG Kino-Gilde für Klimabilanzierungen ein. Ein Info-Video soll die Berechnung der durch den Betriebsablauf verursachten CO2-Emissionen veranschaulichen.

30.04.2021 12:06 • von Marc Mensch
Projektkoordinatorin Susanne Lösch (Bild: Privat)

Mit ihrem Projekt "Kino:Natürlich" setzt sich die AG Kino-Gilde seit 2018 gezielt für Nachhaltigkeitsstrategien im Kinobereich ein. Eine wesentliche Grundlage für erfolgreiche Maßnahmen stellt laut Geschäftsführer Felix Bruder eine Klimabilanzierung dar, also die Berechnung der durch den Betriebsablauf verursachten CO2-Emissionen.

Eine Durchführung und Begleitung einer solchen Bilanzierung, wie sie bereits im Nürnberger Casablanca oder dem Berliner Passage-Kino erfolgt sei (weitere sollen noch in diesem Jahr folgen), bietet das gemeinnützige Unternehmen "Lust auf Besser Leben" an, das auch den hessischen "Preis für nachhaltiges Kino" berät. Dieses hat nun auch ein Info-Video zur CO2-Berechnung in Kinobetrieben online gestellt, sie finden es unter diesem Link auf YouTube.

Daneben stellt "Kino:Natürlich" in Form von Seminaren und Checklisten zusätzliche Hilfestellungen und Anreize bereit, damit Kinos ihren CO2-Ausstoß auch eigenständig bestimmen können. "Neben dem personellen und zeitlichen Aufwand sind Klimabilanzierungen im Falle einer individuellen Berechnungs- und Beratungsleistung auch mit relativ hohen Kosten verbunden, die die Kinos in manchen Fällen nicht alleine werden stemmen können. Wir freuen uns deshalb, ausgewählte Kinobetriebe dabei zu unterstützen und gleichzeitig Hilfsmittel an die Hand zu geben, um selbst aktiv zu werden", erklärt Projektkoordinatorin Susanne Lösch.