Produktion

Dörrie geht ins "Freibad"

Doris Dörrie bereitet die Komödie "Freibad" um ein Frauenfreibad, in dem die multikulturellen Besucherinnen um den besten Platz und die Aufmerksamkeit des Bademeisters konkurrieren, als ihr neues Regieprojekt vor. FFF Bayern förderte es soeben und weitere vielversprechende Projekte.

22.04.2021 16:15 • von Heike Angermaier
Doris Dörrie mit neuem Komödienprojekt (Bild: Kurt Krieger)

Doris Dörrie bereitet die Komödie Freibad" um ein Frauenfreibad, in dem die multikulturellen Besucherinnen um den besten Platz und die Aufmerksamkeit des Bademeisters konkurrieren, als ihr neues Regieprojekt vor. FFF Bayern fördert die Produktion von Constantin, zu der Dörrie mit Madeleine Fricke und Karin Kaçi das Drehbuch schrieb, mit 750.000 Euro. Auch die Crew soll wie der Cast fast ausschließlich weiblich besetzt werden. Die Komödie soll Anfang September 2022 in den Kinos laufen. Gedreht werden wird sie komplett in Bayern.Dörrie war zuletzt mit dem Sequel Kirschblüten & Dämonen" im Kino. FFF Bayern unterstützt außerdem das neue Projekt der Samdereli-Schwestern Yasemin und Nesrin, "Samia" um Sprinterin Samia Yusuf Omar, die Somalia bei den Olympischen Spielen 2008 vertrat. Yasemin Samdereli führt wie bei "Almanya" Regie, Nesrin liefert das Drehbuch. Neue Bioskop Film produziert. Produktionsförderung erhält außerdem Wiedemann & Berg für "Wochenendrebellen" um einen Vater und seinen autistischen Sohn, die gemeinsam einen Lieblingsfußballverein finden wollen.Richard Kropf adaptierte das Buch von Mirco von Juterczenka. Reiner Holzemer wird für seinen Dokumentarfilm "Sein oder nicht sein" über Lars Eidinger unterstützt. In der Projektentwicklung gefördert wird Dani Levys Tragikomödie Kochschule Schwarz" um einen Anwalt und einen Koch, die Münchner Juden eine Chance zur Flucht ermöglichen - mit Koch- und Backkursen. New! Move Films produziert. Alexander Costea und Tristan Fiedler schreiben das Drehbuch.

In seiner gestrigen Sitzung vergaben die Münchner gestern 4,4 Mio. Euro.