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ARD initiiert Zukunftsdialog

Der Senderverbund möchte bei der Diskussion um die Zukunft der Öffentlich-Rechtlichen nicht auf Volkes Stimme verzichten und ermöglicht die Beteiligung über eine öffentliche Onlineplattform.

20.04.2021 14:07 • von Frank Heine
Der ARD-Vorsitzende Tom Buhrow (Bild: WDR/Annika Fußwinkel)

Im kommenden Monat beginnt der ARD-Zukunftsdialog. Der Senderverbund strebt eine Einbindung seines Publikums an und erhofft sich auf diese Weise Antworten darauf, wie die Menschen in Deutschland die ARD wahrnehmen, welche Erwartungen sie an sie haben oder was sie sich von ihr in Zukunft wünschen.

"Die Debatte um die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist in vollem Gange. Uns ist wichtig, dass auch diejenigen zu Wort kommen, für die wir das Programm machen: die Bürgerinnen und Bürger", sagt der ARD-Vorsitzende Tom Buhrow über den Zukunftsdialog.

Der ARD-Zukunftsdialog läuft von Mai bis November 2021. Zum Start werden in einem digitalen Workshop rund 200 ausgeloste Bürger*innen mit rund 30 Vertreter*innen der ARD zusammenkommen. Die dort erzielten Ergebnisse sollen die Grundlage der nächsten Projektphase bilden. Ab 31. Mai kann sich dann jeder innerhalb eines vierwöchigen Zeitraums über eine öffentliche Onlineplattform am ARD-Zukunftsdialog beteiligen.

Die Erkenntnisse aus der Auftaktveranstaltung und den Online-Beiträgen werden innerhalb der ARD weiter diskutiert, ehe es im November zu einer abschließenden Veranstaltung mit den Losbürger*innen kommt. In einem Abschlussbericht sollen die Ergebnisse des Zukunftsdialogs veröffentlicht werden.