Produktion

Goette dreht "In einem Land, das es nicht mehr gibt"

In der vergangenen Woche hat die preisgekrönte Filmemacherin Aelrun Goette mit dem Dreh ihres Herzensprojekt "In einem Land, das es nicht mehr gibt" über die Modewelt in der DDR begonnen.

19.04.2021 16:21 • von Heike Angermaier
Aelrun Goette mit Marlene Burow, Sabin Tambrea und Benedict Neuenfels am Set von "In einem Land, das es nicht mehr gibt" (Bild: Ziegler Film/Tobis Film/Peter Hartwig)

In der vergangenen Woche hat die preisgekrönte Filmemacherin Aelrun Goette mit dem Dreh ihres Herzensprojekt In einem Land, das es nicht mehr gibt" über die Modewelt in der DDR begonnen. Marlene Burow spielt ein junges Model, David Schütter einen Fotografen, Sabin Tambrea einen Undergrounddesigner und Claudia Michelsen eine VEB Exquisit-Verantwortliche, die das Model entdeckt und als Covergirl für die Modezeitschrift "Sibylle" auswählt. Jördis Triebel, Helene Grass, Sven-Eric Bechtolf, Bernd Hölscher und Peter Schneider gehören ebenfalls zum Ensemble. Tanja Ziegler und Susa Kusche produzieren das hochkarätige Projekt von Ziegler Film in Koproduktion mit Tobis Film, Babelsberg Film und Gretchenfilm. Benedict Neuenfels führt die Kamera, das Szenenbild verantwortet Silke Buhr, das Kostümbild Regina Tiedeken.

Goette, die auch das Drehbuch schrieb, verspricht in einer Pressemitteilung einen "Film voller Lebenslust, in dem die Extreme aufeinanderprallen: Sehnsucht und Enge - Sozialismus und Eleganz - Freiheit und Verrat. Ein humorvoller und leidenschaftlicher Tanz auf dem Vulkan, der im Kern die Frage stellt: Wenn das Leben Dir die Frage nach Liebe, Familie oder Freundschaft stellt - welchen Preis bist Du bereit zu zahlen?" Ziegler und Kusche ergänzen: "Unser Film feiert die Frauen als Heldinnen: unabhängig und stolz, lebensklug und verletzlich, zweifelnd und doch wieder aufstehend!"

Gedreht wird an 37 Tagen in Thüringen, Sachsen, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Los Angeles mit RBB als federführenden Senderpartner neben WDR, Arte, MDR, SWR und ARD Degeto. Medienboard Berlin Brandenburg, Mitteldeutsche Medienförderung, BKM, MFG Baden-Württemberg und DFFF förderten. Tobis plant den Kinostart im nächsten Jahr.