Festival

"Masel Tov Cocktail" gewinnt in Bremen

Mit der Preisverleihung ist gestern das 6. Filmfest Bremen zu Ende gegangen, das Corona-bedingt digital stattgefunden hat.

19.04.2021 12:42 • von Jochen Müller
Gestern Abend fand die Preisverleihung beim 6. Filmfest Bremen statt (Bild: Filmfest Bremen / Felix Müller)

Im internationalen Hauptwettbewerb Humor und Satire des Filmfest Bremen ist die deutsche Produktion Masel Tov Cocktail" von Arkadij Khaet und Mickey Paatzsch als bester Langfilm ausgezeichnet worden, Alessandro Porzios Come e Micono" als bester Kurzfilm.

Beim 6. Filmfest Bremen, das Corona-bedingt digital stattgefunden hat, wurden insgesamt 256 Filme aus 44 Ländern gezeigt. Bei der gestrigen Preisverleihung zum Abschluss des Festivals wurden außerdem Dusan Solomuns "Children of Spring" und Beina Xus "Forget Albert for Now" ex aeque als beste Narrative Innovation, Lois Patinos "Red Moon Tide" als beste Visuelle Innovation, Faysal Soysals "Silenced Time" in der Kategorie "Fokus: Literatur" und Linus Wirths "The Rise and the Fall of Richie Myles" für die beste Musik ausgezeichnet.

Das Publikum vergab den Preis für den besten Bremer Film an Monika B. Beyers "Mama isst den Tod" ("Bester Bremer Film") und Laleh Barzegars "Domino" (Bester Bremer Film aus der Region).

Der 1. Publikumspreis des 48h Kurzfilmwettbewerbs Klappe! war bereits zum Festivalauftakt am Mittwoch an "Stiefmütterchen" von Angsthasen Film vergeben, der 2. Publikumspreis ging hier an "Eine Liebe im Sommer" von Colin David Seegermann. Die Jury dieses Wettbewerbs zeichnete "Redbloom" von Salli Martin und Simon Meyer aus und vergab eine Lobende Erwähnung an "Überforderte Freiheit", dem Kurzfilmdebüt von Lena Karius, Pia Karius und Liz Hussain.

Bereits festgestanden hatte Hape Kerkeling als Gewinner des Bremer Filmpreises.

"Das Kultur verbindlich stattfindet, das war und ist unsere größte Herausforderung. Corona hat direkte Begegnungen unmöglich gemacht, doch digital haben wir sehr viele Menschen erreicht und mobilisiert. Es hat also funktioniert", zog Festivalleiter Matthias Greving ein zum Abschluss des Filmfest Bremen ein positives Fazit.