Kino

BFFS handelt Erlösbeteiligung für "Boot"-Darsteller aus

Über vom BFFS ausgehandelte Gemeinsame Vergütungsregeln mit den ARD-Anstalten und Bavaria Film werden die Darsteller*innen von Wolfgang Petersens "Das Boot" an der künftigen Auswertung des Filmklassikers beteiligt; eine Regelung, die für die BFFS-Mitglieder auch rückwirkend gilt.

01.04.2021 10:37 • von Jochen Müller
BFFS-Vorstandsmitglied Heinrich Schafmeister (Bild: Kornelia Boje)

In jahrelangen gerichtlichen Auseinandersetzungen hatte sich Kameramann Jost Vacano eine Beteiligung an den Erlösen an Wolfgang Petersens "Das Boot" erstritten (wir berichteten).

Um "langwierige gerichtliche Auseinandersetzungen mit offenem Ausgang zu vermeiden", wie es in einer Pressemitteilung des Bundesverband Schauspiel (BFFS) heißt, habe man jetzt mit den ARD-Anstalten und der Produktionsfirma Bavaria Film jeweils eine Gemeinsame Vergütungsregel abgeschlossen. Sie sichert den Darsteller*innen des Filmklassikers zum einen eine Beteiligung an der künftigen erfolgreichen wirtschaftlichen Auswertung des Filmklassikers zu. Zum anderen wurde für BFFS-Mitglieder nach Angaben des Verbands rückwirkend für die Vergangenheit eine Regelung zu Folgevergütungen für die erfolgreiche Auswertung von "Das Boot" geschlossen.

Heinrich Schafmeister, Vorstandsmitglied des BFFS, erklärte nach Abschluss der Gemeinsamen Vergütungsregeln: "Wir freuen uns, dass gerade in diesen für die Schauspieler*innen so schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie es durch den Verhandlungsabschluss zu schnellen Zahlungen an die Berechtigten kommen konnte."