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Edel schraubt Prognose rauf

Kurz bevor Edel am 25. März zur Hauptversammlung lädt, veröffentlichte das Hamburger Unternehmen frische Zahlen in Hinblick auf die im laufenden Geschäftsjahr erwarteten Umsätze und Erträge. Vor allem beim Konzernjahresüberschuss rechnet die Edel-Spitze um Jonas Haentjes nun mit einem deutlich höheren Ergebnis als noch zuvor.

25.03.2021 09:14 • von
Rechnet unter anderem dank optimal media und Edel Kids mit höheren Erträgen als zunächst eingeplant: Edel-CEO Jonas Haentjes (Bild: Marc Wiegelmann)

Noch kurz bevor Edel am 25. März ab Mittag zur virtuellen Hauptversammlung lädt, veröffentlichte das Hamburger Entertainment-Unternehmen frische Zahlen in Hinblick auf die im laufenden Geschäftsjahr bis Ende September 2021 erwarteten Umsätze und Erträge. Vor allem beim Konzernjahresüberschuss rechnet die Edel-Spitze um CEO Jonas Haentjes nun mit einem deutlich höheren Ergebnis als noch zuvor.

Ging man zuletzt im Dezember 2020 noch von einem Konzernjahresüberschuss in Höhe von zwei bis 2,4 Millionen Euro aus, so peilt man bei Edel nun Gewinne in einer Höhe zwischen vier und sechs Millionen Euro an. Auch beim Umsatz schraubt man bei Edel die Erwartungen rauf: Lag die Prognose bislang bei 207 bis 211 Millionen Euro und damit leicht unter dem Vorjahreswert, so rechnet man nun mit Einnahmen in einer Größenordnung zwischen 220 und 230 Millionen Euro.

"Diese Annahmen beruhen auf den aktuellen Einschätzungen der Geschäftsführung", teilte der Edel-Konzern kürzlich mit. "Die Entwicklung der Covid-19-Pandemie, deren Dynamiken jederzeit die Supply- oder Absatzseite verändern könnten, ist nach wie vor nicht völlig einschätzbar."

Die höhere Prognose basiere vor allem auf dem "aktuell erfolgreichen Geschäft der Fertigungs- und Logistiktochter optimal media", aber auch auf "den Content-Bereichen der Edel Germany", wobei hier die Sparte Edel Kids hervorgehoben wird. In Hinblick auf steuerliche Risiken habe man bereits im ersten Fiskalhalbjahr "vollständige Rückstellungen" in Höhe von 2,2 Millionen Euro gebildet.

Text: Knut Schlinger