Kino

MV Filmförderung intensiviert Nachwuchsförderung

Im Rahmen des FiSH Filmfestivals im StadtHafen Rostock wird die Auszeichnung "Film des Jahres" an den Gewinner des Kurzfilmwettbewerbs Junger Film vergeben. Als Teil dieses Preises hat die MV Filmförderung eine Stoffentwicklungsförderung in Höhe von 5.000 Euro ausgelobt.

18.03.2021 12:06 • von Jochen Müller
Olaf Jacobs, Geschäftsführer der MV Filmförderung (Bild: Volker Bohlmann)

Der Preis "Film des Jahres", der beim FiSH Filmfestival im StadtHafen Rostock im Rahmen des bundesweiten Kurzfilmwettbewerbs Junger Film vergeben wird, wird in diesem Jahr von der MV Filmförderung um eine Stoffentwicklungsförderung für ein neu zu realisierendes Projekt in Höhe von 5.000 Euro ergänzt.

Geschäftsführer Olaf Jacobs: "Die Filmförderung MV ist angetreten, um der Unterstützung und Stärkung des Nachwuchses ihren ganz besonderen Fokus zu widmen. Das FiSH Festival ist ein wichtiges Event für die junge deutsche Filmszene, deshalb freuen wir uns, den bzw. die diesjährige Preisträger:in bei der Arbeit an einem neuen Projekt zu begleiten. Gerade durch die Corona-Pandemie wurde die Branche stark getroffen - das FiSH Festival ist in seiner diesjährigen Form ein tolles Zeichen, dass es weitergeht. Wir wollen mit dazu beitragen, gerade in dieser Zeit Nachwuchsprojekte möglich zu machen."

Festivalleiter Arne Papenhagen betont: "Dass die MV Filmförderung diesen Preis stiftet, ist ein absoluter Gewinn - nicht nur für das Festival an sich. "Neben der Anerkennung für einen besonderen Film, ist es ein wichtiger Anreiz und die Aufforderung an junge Filmschaffende, sich weiter künstlerisch-filmisch mit dem auseinanderzusetzen, was sie und uns bewegt. Es gibt ihnen die Freiheit, ihre Stoffe in ihrer Sprache auf die Leinwand zu bringen. Ein tolles Zeichen an junge Menschen, das hier aus Mecklenburg-Vorpommern gesendet wird!"

Aus 30 bis 40 Kurzfilmen, die aus mehr als 500 Einreichungen ausgewählt werden, kürt eine fünfköpfige Fachjury jährlich den Gewinner des Kurzfilmfestivals Junger Film als "Film des Jahres".