Kino

Christoph Palmer beendet Tätigkeit als Geschäftsführer der Produzentenallianz

Christoph Palmer wird nur noch bis Ende März kommenden Jahres als Geschäftsführer der Produzentenallianz fungieren. Der Gesamtvorstand des Verbandes dankte ihm angesichts der Bekanntgabe des Schrittes für sein bisheriges "herausragendes Engagement".

09.03.2021 14:32 • von Marc Mensch
Christoph Palmer wird die Produzentenallianz bei seinem Ausscheiden 14 Jahre lang geführt haben (Bild: Produzentenallianz)

Für die Produzentenallianz endet im Frühjahr kommenden Jahres eine Ära - denn wie Christoph Palmer dem Gesamtvorstand des Verbandes mit einer Vorlaufzeit von gut einem Jahr bekannt gab, wird er zum 31. März 2022 seinen Tätigkeit als Geschäftsführer beenden, die er seit dem Herbst 2008 innehatte.

Dazu erklärte Palmer: "Im kommenden Jahr werde ich 60 Jahre alt. Die Zeit bei der Produzentenallianz war eine wunderbare und prägende, die mir viel Freude bereitet hat, aber dann kommt ein neuer Lebensabschnitt, den es zu gestalten gilt. Im verbleibenden Jahr werde ich die Aufgaben des Geschäftsführers weiterhin voll engagiert wahrnehmen."

Der Gesamtvorstand der Produzentenallianz dankte Christoph Palmer im Zuge der Bekanntgabe des Schrittes bereits "herzlich für sein herausragendes Engagement in den dann vergangenen 14 Jahren bei dem Aufbau und der Entwicklung der größten deutschen Organisation für die Film- und Fernsehproduktionswirtschaft". Palmer habe die heterogene Produzenten­landschaft "mit Leidenschaft und Integrationskraft" zusammengeführt. Gerade in den vergangenen Jahren habe man "bemerkenswerte Fortschritte" in der Interessenvertretung erreicht.

Für die politischen Entscheidungsträger und die Verwaltungen in Bund und Ländern, bei den Sendern und Tarifpartnern, den Filmförderungen und Institutionen, bei anderen Verbänden und in der Öffentlichkeit, sei man demnach unter der Führung Palmers zu einem "ebenso berechenbaren wie markanten Verband, Verhandlungs- und Gesprächspartner" geworden. Gerade das Corona-Jahr habe die Leistungsfähigkeit der Produzentenallianz eindrucksvoll unter Beweis gestellt, die sich unter anderem für die beiden Ausfallfonds und einen "Senderschutzschirm" stark gemacht hatte.

Mit der frühzeitigen Mitteilung sei ein strukturierter Nachfolgeprozess gewährleistet.