Kino

Corona-Hilfen: Baden-Württemberg weitet Beratungsangebot aus

Mitte November hatte Baden-Württemberg u.a. eine Beratungshotline für Kreative zu Fragen rund um Corona-Hilfen gestartet. Dieses Angebot wird jetzt auf Kultureinrichtungen erweitert.

08.03.2021 11:30 • von Jochen Müller
Kunststaatssekretärin Petra Olschowski (Bild: Martin Lutz)

Mitte November hatte das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Zusammenarbeit mit der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg u.a. eine Beratungshotline für Kreative zu Fragen rund um Corona-Hilfen eingerichtet (wir berichteten). Wie das Ministerium heute bekannt gibt, wurde dieses Angebot seitdem von knapp 1.000 Künsterler*innen in Anspruch genommen. Gleichzeitig hätten auch "Kultureinrichtungen Beratungsbedarf signalisiert", wie es dort heißt. Daher habe man sich entschlossen, die "Leitungen nun auch für deren Anliegen und Fragen zu öffnen", wie Kunststaatssekretärin Petra Olschowski betont: "Die große Nachfrage nach diesem telefonischen Beratungsangebot hat unsere erste Einschätzung bestätigt und sogar übertroffen. Das zeigt auch, wie wichtig und unerlässlich diese Hilfsmaßnahme ist. Wir haben uns deshalb dazu entschieden, die Beratungsleistung ab sofort auch für Kultureinrichtungen zu öffnen. Ich bin sehr froh, dass wir unsere Kultur- und Kreativschaffenden weiterhin auch auf diesem Weg unterstützen können."

Die Hotline ist montags bis freitags von 10 bis 12 und 14 bis 16 Uhr unter 0711/90715413 zu erreichen und bietet eine erste Beratungen zu aktuellen Fragen rund um die Corona-Hilfen.

Darüber hinaus bietet die MFG auf ihrer Website einen Überblick über Unterstützungsmöglichkeiten für Kreative und Kulturbetriebe während der Pandemie sowie - nach vorheriger Anmeldung - die Möglichkeit zu einer weiterführenden einstündigen Beratung via Zoom.