Kino

Bayerische Kinoprämien bleiben auf stark erhöhtem Vorjahresniveau

Auch in diesem Jahr stellt das Bayerische Staatsministerium für Digitales zusätzliche Mittel für die Kinoprogrammprämien zur Verfügung, um Filmtheater in der Pandemie zu unterstützen. Die Mittel können zwischen 15. März und 15. April beantragt werden - unter der Voraussetzung, das Kinos zwischen den beiden Lockdowns nicht geschlossen gehalten wurden.

02.03.2021 14:51 • von Marc Mensch
Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach (Bild: Jörg Koch/StMD)

Auch in diesem Jahr stehen wieder insgesamt 860.000 Euro für die vom FFF Bayern vergebenen Kinoprogrammprämien bereit. Das Bayerische Staatsministerium für Digitales stellt vor dem Hintergrund der andauernden Krise damit erneut so viele Mittel wie 2020 zur Verfügung.

Dazu Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach: "Wenn das letzte Jahr ein Film wäre, dann eindeutig ein mieser Horrorschocker mit echten Längen. Die Kinos sind besonders stark von der Corona-Krise betroffen. Umso mehr ist zu bewundern, wie alle Hebel in Bewegung gesetzt wurden, um dem Publikum trotz der Widrigkeiten ein bestmögliches Programm anzubieten. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass wir mit unserer Filmförderung gerade in der Krise fest an der Seite unserer Kinobetreiberinnen und Kinobetreiber stehen können. Dazu erhöhen wir auch dieses Jahr die Programmprämien auf 860.000 Euro. Ich bin zuversichtlich, dass die Menschen nach der Pandemie wieder ins Kino gehen werden. Sie haben das Sofa satt. Sie wollen raus, sie wollen etwas erleben. Ich setze deshalb alles daran, dass die Kinos auch in Zukunft ihren wichtigen Beitrag zum kulturellen Leben in den Städten und in der Fläche leisten können."

Beantragt werden können die Hilfen beim FFF Bayern zwischen dem 15. März und dem 15. April. Eine besondere Voraussetzung ist in diesem Jahr, dass die Kinos die Chance zur Wiedereröffnung genutzt haben müssen, um ausgezeichnet werden zu können.

Voraussetzung ist, dass die Kinos in der Zeit vom 1. Januar bis 16. März 2020 und 2. Juli und 1. November 2020 geöffnet waren und ein regelmäßiger Spielbetrieb stattgefunden hat. Zudem müssen in dem eingereichten Kinosaal mindestens 240 Vorstellungen gezeigt worden sein.

Die Verleihung der Prämien ist für die zweite Jahreshälfte geplant, der Termin wird laut FFF gesondert bekanntgegeben.