Festival

Brigid O'Shea gibt Leitung von DOK Industry ab

Die Branchenplattform von DOK Leipzig wird Ende Oktober unter neuer Leitung stattfinden.

26.02.2021 10:02 • von Jochen Müller
Nach sechs Jahren gibt Brigid O'Shea die Leitung von DOK Industry ab (Bild: Susann Jehnichen)

Brigid O'Shea gibt Ende Februar die Leitung von DOK Industry, der Branchenplattform von DOK Leipzig, ab. Das teilt des Festival heute mit.

2010 war die gebürtige Australierin als Koordinatorin der Branchenangebote zum Team von DOK Leipzig gestoßen; 2015 hatte sie die Leitung von DOK Industry übernommen. Wie es in der Mitteilung des Festivals heißt, will sie sich nun noch stärker ihrer Arbeit beim Berufsverband Documentary Association of Europe (DAE), dessen Gründungsmitglied sie ist, widmen. Personelle Neuerungen bei DOK Industry will das Festival, das in diesem Jahr von 25. bis 31. Oktober stattfindet, nach eigenen Angaben in Kürze bekannt geben.

"Das Programm von DOK Industry über etwas mehr als zehn Jahre wachsen zu lassen und einen Teil zur langen Geschichte von DOK Leipzig beizutragen waren eine Ehre und ein Privileg für mich. Ich danke dem Team für die Unterstützung und die harte Arbeit. Einen so wundervollen Job aufzugeben war keine einfache Entscheidung, aber ich hoffe, einen Nährboden für diejenigen zu hinterlassen, die nach mir kommen werden. Vor allem aber möchte ich unseren Partnerinnen und Partnern, den Fachakkreditierten und natürlich den großartigen Projekten und Filmen danken, die an unseren Märkten, Treffen und Events über die Jahre hinweg teilgenommen haben. Ich freue mich darauf, euch alle bei einem Glas Wein in Leipzig zu treffen, sobald das wieder möglich sein wird", erklärte Brigid O'Shea anlässlich ihres Abschieds aus Leipzig.

Festivalleiter Christoph Terhechte würdigt die Arbeit der langjährigen DOK-Industry-Leiterin: "Wir sind Brigid O'Shea zutiefst dankbar für ihre langjährige kreative Arbeit. Sie hat DOK Industry zu einer der wichtigsten internationalen Branchenplattformen für den Dokumentarfilm entwickelt und einen Ort im Festival geschaffen, der durch seine Verbindlichkeit, herzliche Atmosphäre und intensiven Austausch überzeugt. Ihr Konzept war stets Ausdruck der emanzipativen Festivalpolitik. Wir begreifen es als Herausforderung, das Programm in dieser Richtung weiterzuentwickeln."