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Deutscher Fernsehpreis am 16. September

Der Deutsche Fernsehpreis wird am 16. September unter Federführung von RTL verliehen. Neben dem Datum wurden heute die Jurymitglieder bekannt gegeben.

23.02.2021 12:27 • von Jochen Müller
Der Deutsche Fernsehpreis wird am 16. September unter der Federführung von RTL verliehen (Bild: Deutscher Fernsehpreis)

Der Deutsche Fernsehpreis wird in diesem Jahr am 16. September in Köln verliehen. Das teilen die Preisstifter, zu denen in diesem Jahr neben RTL, Sat1, ARD und ZDF erstmals auch die Deutsche Telekom zählt, heute mit. Die Federführung obliegt RTL, wo die Verleihung am 16. September ab 20.15 Uhr ausgestrahlt wird.

Stephan Schäfer, Geschäftsführer Inhalte & Marken der Mediengruppe RTL Deutschland und diesjähriger Vorsitzender des Stifterkreises, erklärt: "Angesichts der anhaltenden Pandemie haben wir den Termin für die Verleihung des Deutschen Fernsehpreises in den Spätsommer gelegt. Den 16. September kann man sich also schon mal als Feiertag des Fernsehens im Kalender anstreichen. Wir alle sind sehr gespannt, wie die hochkarätig besetzte Jury die Spitzenproduktionen des aktuellen Fernsehpreisjahres beurteilen wird. RTL wird gemeinsam mit seinen Stifterkollegen alles geben, um den Preis wieder mit einer großen Show und Branchenveranstaltung verleihen zu können."

Für den Deutschen Fernsehpreis infrage kommen Produktionen aus dem Zeitraum zwischen 1. Mai 2020 und 30. Juni 2021. Aus ihnen wählt eine 15-köpfige Jury die Nominierten und die Preisträger*innen aus. Den Juryvorsitz hat erneut Produzent Wolf Bauer übernommen. Er betont "Das zurückliegende Fernsehjahr hat uns gezeigt, dass das Medium Fernsehen, linear wie non-linear, weiterhin über eine enorme Relevanz und eine bemerkenswerte integrative Kraft verfügt. Gleichzeitig hat die Corona-Krise beeindruckende kreative Potenziale freigesetzt, sodass wir schon jetzt in allen Programmbereichen herausragende Leistungen sehen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit der neuen Jury, die sich durch ihre fachliche Kompetenz und eine große Vielfalt der Perspektiven auszeichnet."

Neben dem Vorsitzenden Wolf Bauer und seiner Stellvertreterin Iris Bettray (Produzentin und Geschäftsführerin der sagamedia Film- und Fernsehproduktion) verblieben lediglich Regisseurin Viviane Andereggen, Schauspielerin und Produzentin Maria Furtwängler und dwdl-Chefredakteur Thomas Lückerath aus dem Vorjahr in der Jury. Neu sind Autor und Moderator Micky Beisenherz, der Journalist und Moderator Daniel Bröckerhoff, die Produzentin Nanni Erben (Geschäftsführerin MadeFor Film), Nina Klink (Produzentin und Geschäftsführerin Seapoint), der Autor Alexander Lindh sowie die Moderatorin und Autorin Shary Reeves.

Auch die vier Senderverteter innerhalb der Jury, die jedoch bei der finalen Preisentscheidung nicht mehr mitstimmen, wurden neu besetzt. Es handelt sich um den stellvertretenden WDR-Chefredakteur Udo Grätz, Beate Höbermann (Abteilungsleiterin Zentrale Aufgaben, Hauptabteilung Programmplanung, ZDF), Malte Kruber (Head of Producers,RTL) und Stephanie McClain (Executive Producer Entertainment, Sat.1).

Details zu Veranstaltungsort und -konzept sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.