Festival

Frauenfilmfestival Dortmund auf Juni verschoben

Das abwechselnd in Köln und Dortmund stattfindende Internationale Frauenfilmfestival wird in diesem Jahr nicht wie angekündigt im April, sondern im Juni in Dortmund stattfinden - und dann mit neuem Namen und Design an den Start gehen.

23.02.2021 09:00 • von Jochen Müller
Das neue Logo des Internationalen Frauen* Film Fest Dortmund+Köln (Bild: Marina Weigl)

Anstelle des ursprünglich geplanten Termins im April findet das Internationales Frauenfilmfestival Dortmund/Köln von 15. bis 20. Juni als hybrides Festival in Dortmund unter dem neuen Namen Internationales Frauen* Film Fest Dortmund+Köln statt. Das teilt das Festival heute mit.

Wie es in der Mitteilung heißt, wolle man mit dem neuen Namen, der "fest in der Tradition der Festivalgeschichte gründe", dem Wunsch nach einer Vereinfachung und Modernisierung des Namens Rechnung tragen. Der neue Name lasse "Frauen*" und "Film" unabhängig voneinander stehen und unterstreiche den sozialen Netzwerkcharakter ("Fest"), der "in diesen digitalen Streaming-Zeiten noch mehr an Bedeutung gewonnen hat". Die beiden Festivalstädte Dortmund und Köln würden jetzt durch ein Pluszeichen vereint; der Genderstern mache "die Unzulänglichkeit der binären Kategorien sichtbar und bricht sie im Schriftbild auf".

Das Festival bekommt auch ein neues Logo und einen neuen Webauftritt, der zum Festivaltermin unter der neuen Adresse www.frauenfilmfest.com online gehen wird.

Darüberhinaus gibt es inhaltliche Änderungen beim Internationalen Frauen* Film Fest Dortmund+Köln, das weiterhin im jährlichen Wechsel in Dortmund und Köln stattfinden wird. Neben dem Spielfilmwettbewerb wird es künftig das Panorama für aktuelle Dokumentarfilme, die queerfeministische Sektion begehrt! - filmlust queer und einen thematischen Fokus geben. Weiterhin findet parallel in beiden Städten ein Programm für Kinder und Jugendliche statt.

"Die Unterschiede zwischen den Programmen in Dortmund und Köln sind historisch begründet. 15 Jahre nach der Fusion der Vorgängerfestivals 'femme totale' und 'Feminale' ist es an der Zeit, die Programme anzugleichen. Uns bietet dies die Möglichkeit, das Programm noch vielfältiger und aktueller zu gestalten", erklärt die künstlerische Leiterin des Festivals, Maxa Zoller.