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Einschaltquoten: "Tatort" rutscht unter Zehn-Mio.-Zuschauer-Marke

Im Gegensatz zu den vorangegangenen vier "Tatort"-Ausstrahlungen konnte der gestrige "Tatort: Hetzjagd" die Zehn-Mio.-Zuschauer-Marke nicht knacken. Für die von Ulrike Folkerts gespielte Kommissarin Lena Odenthal war es aber die größte Reichweite seit ihrem 30. Dienstjubiläum im November 2019.

15.02.2021 09:33 • von Jochen Müller
Ulrike Folkerts, Lisa Bitter und Anna Herrmann (v.l.n.r.) im "Tatort: Hetzjagd" (Bild: SWR/Jacqueline Krause-Burberg)

Die vergangenen vier "Tatort"-Ausstrahlungen in diesem Jahr konnte allesamt die Zehn-Mio.-Zuschauer-Marke knacken. Nicht so der gestrige Tatort: Hetzjagd", der mit 9,16 Mio. Zuschauern (MA: 25,6 Prozent) aber nicht nur die klare Nummer eins war, sondern auch die beste Reichweite für einen Ludwigshafener "Tatort" seit dem 30-jährigen Dienstjubiläum der von Ulrike Folkerts gespielten Kommissarin Lena Odenthal, dem Tatort: Die Pfalz von oben" im November 2019, erzielte. Im ZDF sahen zur gleichen Zeit 6,24 Mio. Zuschauer (MA: 17,2 Prozent) die Folge "Große kleine Lügen" aus der Reihe "Frühling" mit Simone Thomalla in der Rolle der Dorfhelferin Katja Baumann - ein neuer Bestwert für die Reihe.

Bei den 14- bis 49-Jährigen kam der gestrige "Tatort" auf einen Marktanteil von 22,2 Prozent. Erfolgreichstes privates Programm in dieser Zielgruppe in der gestrigen Primetime war die Vox-Kochshow "Kitchen Impossible" (13,3 Prozent), die sich gegen die filmische private Konkurrenz behaupten konnte. Sat1 kam mit "A Star is Born" mit Lady Gaga und Bradley Cooper in den Hauptrollen auf 11,7 Prozent. Schwestersender ProSieben hatte hier mit Kingsman: The Golden Circle" klar das Nachsehen und landete mit neun Prozent ebenso im einstelligen Bereich wie RTL mit der Gamesverfilmung Warcraft: The Beginning" (8,6 Prozent). Die "Trucker Babes" bei Kabel eins kamen gestern in dieser Zielgruppe auf einen Marktanteil von 5,7 Prozent.

Am Samstagabend hatte ebenfalls das Erste in dieser Zielgruppe die Nase vorn gehabt. Die Quizshow "Wer weiß denn sowas XXL" konnte sich mit 16,9 Prozent knapp gegen die RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" behaupten, die mit 16,5 Prozent rund einen Prozentpunkt unter ihrem Vorwochenwert gelegen hatte. Insgesamt verzeichnete der ZDF-Krimi München Mord: Der Letzte seiner Art" mit 7,19 Mio. Zuschauern (MA: 21,6 Prozent) die größte Reichweite am Samstagabend; "Wer weiß denn sowas XXL" war auf 6,45 Mio. Zuschauer (MA: 21,1 Prozent) gekommen.

Auch am Freitag hatte das ZDF mit der Krimireihe Der Staatsanwalt" (6,97 Mio. Zuschauer / MA: 21 Prozent) den Tagessieg bei den Einschaltquoten eingefahren; die SOKO Leipzig" war im Anschluss daran auf 5,5 Mio. Zuschauer (MA: 16,9 Prozent) gekommen. Das Erste verzeichnete am Freitagabend für den Karnevalsklassiker "Mainz bleibt Mainz" 5,07 Mio. Zuschauer (MA: 16,4 Prozent). Bei den 14- bis 49-Jährigen hatte "Der Staatsanwalt" am Freitag als einziges Primetimeprogramm mit 10,4 Prozent einen zweistelligen Wert erzielt gehabt.