Festival

Solothurner Filmtage küren Gewinner

Bei den in diesen Jahr als Online-Edition ausgetragenen Solothurner Filmtagen sind jetzt die Gewinner gekürt worden.

27.01.2021 10:21 • von Jochen Müller
"Mare" ist bei den Solothurner Filmtagen mit dem "Prix de Soleure" ausgezeichnet worden (Bild: Solothurner Filmtage)

Andrea Stakas Mare", der im vergangenen Jahr im Rahmen der Berlinale seine Premiere gefeiert hatte, ist bei den in diesem Jahr als Online-Edition ausgetragenen Solothurner Filmtagen mit dem mit 60.000 Schweizer Franken dotierten "Prix de Soleure" ausgezeichnet worden. Die aus der Theaterdirektorin Anne Bisang, dem Regisseur Markus Imhoof und der Schriftstellerin Meral Kureyshi gestehende Jury zeichnet nach eigener Aussage mit Stakas drittem Spielfilm einen Spielfilm aus, "der aussieht wie ein Dokumentarfilm oder die Realität selbst, aber überhöht zu einer existentiellen Wahrheit."

Mit dem mit 20.000 Schweizer Franken dotierten Preis "Opera Prima", der erstmals vergebenen Auszeichnung für einen Debütfilm, wurde Stefanie Klemms Kinodebüt "Von Fischen und Menschen" ausgezeichnet. Eine lobende Erwähnung erhielt Daniel Keménys Dokumentarfilm "Sòne".

Das Festivalpublikum vergab den mit 20.000 Euro dotierten "Prix du Public" an Gitta Gsells Beyto". Für die Regisseurin ist es nach Bödälä - Dance the Rhythm" im Jahr 2010 die zweite Auszeichnung mit dem Publikumspreis der Solothurner Filmtage.

Weitere Informationen zu den Gewinnern der Solothurner Filmtage, inklusive derer des 27 Kurzfilme umfassenden Wettbewerbs "Upcoming Talents", unter www.solothurnerfilmtage.ch.