Kino

Deutsche Koproduktion geht für die Mongolei ins Oscarrennen

Bei der Berlinale im vergangenen Jahr hatte Byambasuren Davaas "Die Adern der Welt" Premiere gefeiert. Nun geht die deutsche Koproduktion für die Mongolei ins Rennen um eine Oscarnominierung in der Kategorie "Best International Film".

26.01.2021 10:44 • von Jochen Müller
"Die Adern der Welt" geht für die Mongolei ins Oscarrennen (Bild: Pandora)

Byambasuren Davaas Die Adern der Welt" geht für die Mongolei ins Rennen um eine Oscarnominierung in der Kategorie "Best International Film". Die von Basis Berlin Filmproduktion koproduzierte Drama hatte im vergangenen Jahr im Rahmen der Berlinale seine Premiere gefeiert.

Es erzählt die Geschichte des zwölfjährigen Nomadenjungen Amra, der davon träumt, eines Tages im Fernsehen bei "Mongolia's Got Talent" aufzutreten. Eines Tages gerät das Lebensumfeld der Nomaden jedoch in existenzielle Bedrohung, als Bergbauunternehmen dort nach Gold suchen wollen. Als Amras Vater Erdene, der den Widerstand gegen die Eindringlinge anführt, bei einem Unfall ums Leben kommt, beschließt Amra, den Kampf seines Vaters fortzusetzen.

Regisseurin Byambasuren Davaa war 2005 für ihren Dokumentarfilm Die Geschichte vom weinenden Kamel" für einen Oscar nominiert gewesen.

Am 9. Februar gibt die Academy of Motion Picture Arts and Sciences eine in diesem Jahr 15 Filme umfassende Shortlist die Kategorie "Best International Film" heraus. Die Nominierungen für die Oscarverleihung am 25. April werden am 15. März bekannt gegeben.