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Anke Greifeneder: "Ich bin eine sehr loyale Socke"

An den Produktionen von TNT Serie und TNT Comedy ging Corona bislang schadlos vorbei. Fictionchefin Anke Greifeneder sprach mit Blickpunkt:Film über ihre vier aktuelle Serien, Themen wie Diversität, Wechselangebote und darüber, wie sich HBO Max auf die Strategie auswirken könnte.

21.01.2021 09:35 • von Frank Heine
Anke Greifeneder, Vice President Original Productions bei WarnerMedia (Bild: Andreas Rentz)

An den Produktionen von TNT Serie und TNT Comedy ging Corona bislang schadlos vorbei. Fictionchefin Anke Greifeneder sprach mit Blickpunkt:Film über ihre vier aktuelle Serien, Themen wie Diversität, Wechselangebote und darüber, wie sich HBO Max auf die Strategie auswirken könnte.

Wenn man sich zu Jahresbeginn trifft, kommt man an einem kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr kaum vorbei. Täuscht der Eindruck oder war 2020 für Sie kein Katastrophenjahr?

ANKE GREIFENEDER: Nein, ich teile diesen Eindruck. Wir hatten in mehrfacher Hinsicht Glück. Ganz generell ließ sich die Arbeit auch von zuhause aus und mit Videokonferenzen ganz gut bewerkstelligen. Als der Lockdown kam, waren wir mit unseren aktuellen Serienprojekten in der letzten Entwicklungsphase der Bücher und hatten noch nicht mit der Preproduction angefangen. Wir konnten noch einmal schieben und haben die Zeit genutzt, um noch einmal in die Bucharbeit zu gehen. Als wir dann mit den Drehs zu Para - Wir sind King" und The Mopes" beginnen konnten, sind wir auch sehr gut durchgekommen. Nebenbei haben wir noch die Miniserie Ausgebremst" für die #KunstNothilfe gemacht, was gleichzeitig ein großer Spaß und eine große Herausforderung war. Das war auch insofern toll, weil dadurch kein Stillstand entstand und man das Gefühl hatte, das Leben geht weiter.

Und Sie wurden 2020 Hans-Abich-Preisträgerin.

ANKE GREIFENEDER: (Lacht) Ach so, stimmt. Das war für mich persönlich etwas ganz Besonderes.

Was haben Sie gedacht, als Sie gehört haben, dass Sie den Ehrenpreis des Fernsehfilmfestivals Baden-Baden bekommen?

ANKE GREIFENEDER: Ich muss mich heute noch manchmal kneifen. Schließlich ist das ein Filmpreis, und ich stehe nun mal für Serie. Als ich die Liste der Vorgänger gesehen habe, bin ich vor Respekt und Demut in die Knie gegangen. Aber ich habe auch das Zeichen dahinter verstanden. Dass es darum geht, eine Öffnung zu zeigen. Fiktion ist Fiktion. Es geht darum, gute Geschichten zu erzählen, unabhängig von der Form. Filme und Serien sollten nicht in Konkurrenz zueinander gesehen werden. Denn inzwischen bewegen sich die Talente fließend zwischen den verschiedenen Formen. Es hat sich so viel verändert, der renommierte Fernsehfilm und eine gute Serie können sich die Hand geben.

Wird es dennoch ein Programmgenre bleiben, von dem Sie sich fernhalten oder hat sich bei Turner die Sichtweise auf Filme geändert?

ANKE GREIFENEDER: Für die deutschen Pay-TV-Sender werden wir uns weiterhin auf Serien konzentrieren. Aber wenn HBO Max nach Deutschland kommt, könnten wir uns auch vorstellen, dafür Filme zu produzieren. Meine Liebe zur Fiktion hat ja - wie wahrscheinlich bei ganz vielen - im Kino angefangen.

Vor etwas mehr als einem Jahr haben Sie auch 4 Blocks" zu Ende gebracht. Mit dem gleichen Erfolg wie bei den ersten beiden Staffeln?

ANKE GREIFENEDER: Jaaa. Absolut. Es war wirklich der Höhepunkt. Inzwischen laufen alle drei Staffeln in den USA auf HBO Max, wie übrigens auch Arthurs Gesetz" und Andere Eltern". In puncto Zahlen und Verkäufe hat die dritte Staffel nochmal alles getoppt. Ganz besonders ist für uns aber, was für eine Fanbase sich entwickelt hat und wie sie es gefeiert, aber auch wie sie getrauert hat. Die Entscheidung fiel uns sehr schwer, aber wir dachten, es ist besser, die Serie auf ihrem Höhepunkt zu beenden.

"Andere Eltern" setzte die Erfolgsserie bei Grimme fort und war zumindest nominiert.

ANKE GREIFENEDER: Auch beim Festival in Banff waren wir nominiert. Mit deutscher Comedy!

Die zweite Staffel lief im März bei TNT Comedy. Wie geht es hier weiter?

ANKE GREIFENEDER: "Andere Eltern" ist eines meiner Lieblingsprojekte, weil es nahe an meiner Lebenswelt dran ist. So wie wir es erzählt haben, ist das Kita-Thema für uns abgeschlossen. Man kann sich aber überlegen, was die Eltern machen, wenn die Kinder in die Schule kommen. Man könnte also mit einem Zeitsprung weiter erzählen. Ein Projekt mit diesem starken Improvisationsanteil zu machen, ist eine tolle Erfahrung. Ein direkter Anschluss ist nicht geplant, aber sage niemals nie. Mit Lutz Heineking jr. und der eitelsonnenschein sind wir ohnehin regelmäßig in Kontakt.

Mit ihm haben Sie die Zusammenarbeit ja bei der schon erwähnten Miniserie "Ausgebremst" fortgesetzt, die in Windeseile umgesetzt wurde. Mit Maria Furtwängler und vielen prominenten Mitstreitern. Konnten Sie daraus auch Erkenntnisse ziehen, die für spätere TNT-Produktionen wertvoll sind?

ANKE GREIFENEDER: Tatsächlich war es für uns ein Learning, wie schnell man so etwas auf die Beine stellen kann. Es war ein bisschen Rock'n'Roll. Wer kennt wen, kann wen anrufen? Wir haben gelernt, was technisch alles machbar ist. Mit der Regie in Köln, den Protagonisten, die sich an verschiedenen Orten, in verschiedenen Städten selbst gefilmt haben. Natürlich hat das Format auch seine Beschränkungen. Man kann jetzt nicht visuell Avatar" erzählen. Aber wir haben gelernt, aus der Not eine Tugend zu machen. Dieser Kalenderspruch hat sich bewahrheitet. Und es war toll zu sehen, was machbar ist, wenn viele tolle Talente zusammenkommen. Maria Furtwängler hat es sehr treffend gesagt, als sie meinte, das war wie eine Jam-Session.

Die Miniserie war dann auch in der ARD zu sehen. Jetzt gibt es sogar eine Fortsetzung, mit dem NDR als Partner.

ANKE GREIFENEDER: Das ist eine angenehme Kooperation. Beim NDR empfand man das Projekt zugunsten der #Kunstnothilfe als gute Sache. Wir haben für die erste Staffel auch eine Lizenzsumme bekommen, die wir spenden konnten. Jetzt haben wir eine zweite Staffel gemacht, mit der wir darauf aufmerksam machen wollen, dass sich für die Künstler, für die Kultur, die Situation überhaupt nicht geändert hat. Im Gegenteil, im Winter ist es noch härter. Wir haben wieder einen großartigen Cast beisammen, Jan Josef Liefers, Axel Milberg, Jasna Fritzi Bauer, Rosalie Thomass, Detlev Buck und Caroline Kebekus sind neben vielen anderen neu dabei.

Kommen wir auf die weiteren Drehs zu sprechen: Bei "Para", einer Serie über vier junge Frauen, arbeiten Sie mit einem Gros des "4 Blocks"-Teams hinter der Kamera zusammen. Was stand zuerst, das Thema oder das Kreativteam?

ANKE GREIFENEDER: Wir hatten mit dem Team über Möglichkeiten eines Spin-offs von "4 Blocks" nachgedacht. Aber aus diesen Ideen hat sich plötzlich etwas Eigenes, sehr Selbständiges entwickelt und daraus wurde "Para - Wir sind King". Das war auch davon beeinflusst, dass "4 Blocks" sehr männerlastig war. Aber es ging uns auch darum, wieder ein Portrait von Berlin und ein Gefühl vom Hier und Jetzt einer jungen Generation zu zeigen. Das organisierte Verbrechen sollte nicht mehr im Vordergrund stehen, wir fanden es spannend zu zeigen, was vier junge Frauen aus dem Wedding, die mit Geldsorgen und teilweise begrenzten Bildungschancen aufgewachsen sind, für Möglichkeiten haben. "Para" ist ja der Begriff für schnelles Geld. Das kommt aus dem Türkischen, wird inzwischen aber auch von Deutschen benutzt. Der Titel steht dafür, dass diese Mädchen bessere Zukunftsperspektiven, eben auch ein Stück vom Kuchen, wollen.

Sind die vier Protagonistinnen auch eine ganz bewusste Setzung im Hinblick auf das Publikum, das vielleicht noch weiblicher sein könnte als bei "4 Blocks"?

ANKE GREIFENEDER: Nein. "4 Blocks" war diesbezüglich ein Phänomen. Unter den Zuschauern waren sämtliche sozialen Milieus unabhängig von Alter und Geschlecht vertreten. Wir suchen unsere Projekte auch nicht nach Zielgruppen aus, es geht einzig und allein darum, ob wir eine Geschichte gut finden. Bei "4 Blocks" war auch ein Auslöser, Figuren Sendezeit zu geben, die man sonst nicht sieht oder höchstens mal im "Tatort", wenn sie dem Richter vorgeführt werden. Bei "Para - Wir sind King" hat eine Figur eine aus Ghana stammende Mutter, zwei Mädels haben arabischen Hintergrund, wobei ich diese Terminologie ja blöd finde. Die Mädchen sind alle deutsch. Was bedeutet es heutzutage deutsch zu sein? Darum geht es auch. Die Welt dieser Mädchen hat uns interessiert, plus natürlich ihre Freundschaft. So entsteht über das Lebensgefühl einer jungen Generation ein Portrait unserer Zeit und unserer Gesellschaft.

Diversität spielt für TNT offenbar schon länger eine Rolle. Hat sich das eher ergeben oder wollen Sie ganz gezielt mit Ihren Produktionen divers sein?

ANKE GREIFENEDER: Das hängt bestimmt auch damit zusammen, dass wir einen amerikanischen Mutterkonzern haben und es schon immer ein Thema war. Aber nicht aufoktroyiert. Wir finden das wichtig und haben eine Haltung dazu. Das Sichtbarmachen von allem, was Deutschland im Jahr 2021 ausmacht, ist uns auch persönlich sehr wichtig. Wir suchen deshalb bewusst nach Möglichkeiten, divers zu besetzen, wo immer es inhaltlich stimmig ist. Ich will nicht, dass in Filmen und Serien noch thematisiert werden muss, warum eine schwarze Ärztin perfekt deutsch spricht.

Als nächste Produktion von TNT Comedy haben Sie im Herbst "The Mopes" gedreht, mit Nora Tschirner als personifizierter mittelgradiger Depression. Wer kommt denn auf sowas?

ANKE GREIFENEDER: Das war die Idee von Ipek Zübert. Anfangs ging es noch um einen französischen Comedian, aber die Grundidee war schon da, dass er eine Depression hat, die eine Deutsche ist. Jemand Deutsches als Depression - das kann man sich bestimmt auch international sehr gut vorstellen. Wir haben das dann gemeinsam mit Ipek entwickelt und sind auch als Partner gemeinsam mit ihr in die Förderung gegangen. Wir fanden das Thema ungemein relevant, über Humor kann man sehr gut Berührungsängste abbauen. Wir hoffen, so - quasi durch die Hintertür - dieses wichtige Thema nach vorne zu bringen. Mentale Gesundheit ist etwas, worüber wir alle noch nicht ganz offen sprechen. Das hat manchmal noch ein Stigma. Der Burnout ist zwar gesellschaftsfähig geworden, weil man ihn sich sozusagen über Leistung erarbeitet hast. Aber zu sagen, man hat eine Depression, ist immer noch nicht so schick.

Das als Comedy-Serie zu erzählen, ist bestimmt eine Gratwanderung?

ANKE GREIFENEDER: Wir erzählen aus der Welt der psychischen Erkrankungen, die man sich wie eine Behörde vorstellen muss. Darin wird man ausgebildet, die von Nora gespielte Monika eben als mittelgradige Depression. Sie bekommt einen Fall zugeteilt, Matt, einen holländisch-amerikanischen Musiker und früheren Boygroup-Star, der in Berlin gelandet ist. Er wird von Roel Dirven gespielt. Monika kommt in die Bredouille, als sie allmählich die Distanz verliert und anfängt, Mitgefühl für Matt zu entwickeln. Ein No-go für eine Depression, und sie begibt sich in der Welt der psychischen Erkrankungen in eine geheime Selbsthilfegruppe und trifft dort auch auf andere Erkrankungen, zum Beispiel eine Panikstörung, einen Narzisst und eine posttraumatische Belastungsstörung. "The Mopes" ist eine Dramedy. Und wir wollen uns in keiner Weise über das ernste Thema lustig machen. Wir gehen sehr sensibel damit um und lassen uns von Experten beraten. Ipek hat sich im Vorfeld mit Depressionskoryphäen unterhalten. Uns ist bewusst, dass wir auch eine Verantwortung haben.

Was bedeutet eigentlich "Mopes"?

ANKE GREIFENEDER: "The Mopes" kommt vom englischen Verb "mope", "Trübsal blasen". Die "Mopes" zu haben bedeutet also - ähnlich wie der "Blues" - deprimiert zu sein.

Auch hier arbeiten Sie wieder mit einem bewährten Team - Nora Tschirner, Produzentin Nataly Kudiabor und Regisseur Christian Zübert von "Arthurs Gesetz" - zusammen. Darauf freut man sich sehr. Anderseits scheint es für neue Player derzeit schwerer, bei Ihnen zu landen.

ANKE GREIFENEDER: Wenn man mit jemandem sehr gut zusammengearbeitet hat und schon eine gemeinsame Sprache spricht, ist das natürlich hilfreich. Trotzdem sind wir offen für kleine oder neue Firmen wie Bantry Bay, die damals bei Weinberg" am Anfang standen, wie Good Friends bei "Arthurs Gesetz" oder eitelsonnenschein bei "Andere Eltern". Es muss halt passen. Wenn mir jemand etwas Tolles pitcht, mit dem ich schon mal zusammengearbeitet habe, wäre es ja doof, nur deshalb nicht erneut mit ihm zusammenzuarbeiten. Es wird nur nach Projekt ausgesucht. Das gilt auch für die Kreativen. Benjamin Gutsche, der Autor von "Arthurs Gesetz" war bis dahin ein unbeschriebenes Blatt.

Im Frühjahr steht der Dreh der HipHop-Serie Almost Fly" bevor. Da werden Vergleiche mit der Netflix-Serie Skylines" kaum ausbleiben.

ANKE GREIFENEDER: Ich glaube nicht, dass man das vergleichen kann. "Skylines" spielt im Hier und Jetzt und geht schon Richtung Gangster-Rap. "Almost Fly" ist eine historische Serie, die 1989/90 spielt. Heute ist HipHop Mainstream, damals hieß es: Das ist doch keine Musik. Es war etwas ganz Neues und Exotisches. Viele Jugendliche haben darin eine neue Freiheit entdeckt. Und das in einer Zeit, als gerade die Mauer gefallen war. Handlungsort bei uns ist eine hessische Kleinstadt mit einer amerikanischen Base. Dort kommen einige Jugendliche mit HipHop in Berührung. Für sie ist das wie ein Erweckungserlebnis. Zunächst versuchen sie die amerikanischen Vorbilder zu imitieren und scheitern komplett, bis sie spüren, dass es mit ihrer eigenen Sprache besser funktioniert. Darüber finden sie ihre eigenen Belange und Themen, ihre eigene Identität. Im Kern ist "Almost Fly" also eine Coming-of-Age-Geschichte, insofern erzählen wir etwas ganz Anderes als "Skylines".

Was planen Sie über "Almost Fly" hinaus an neuen Produktionen?

ANKE GREIFENEDER: Wir achten natürlich darauf, wie unsere Produktionen funktionieren, um sie dann gegebenenfalls mit einer zweiten Staffel fortzusetzen. Im Comedy-Bereich haben wir zusätzlich etwas in Entwicklung, dass in eine Richtung geht, die wir bisher noch nicht eingeschlagen haben. Entscheidend ist natürlich die Frage, wie sich unsere Strategie im Gesamtkontext des Konzerns Warner Media entwickelt. Für die nächsten Jahre sind wir aber auf jeden Fall schon gut aufgestellt.

Wie lässt sich die Schlagzahl Ihrer Produktionen beziffern? Würden Sie gerne mehr machen?

ANKE GREIFENEDER: Solange wir ausschließlich für TNT Serie und TNT Comedy produzieren, sind zwei bis drei Produktionen im Jahr realistisch. Natürlich schmerzt es, weil wir inzwischen mehr gute Sachen gepitcht bekommen, als wir umsetzen können. Aber sobald HBO Max auch hier startet, geht auf jeden Fall mehr.

Die TNT-Serien waren bislang stets Solitäre im deutschen TV. Ist es für Sie durch die Serienaktivitäten der Streaming-Dienste TV Now und Joyn oder durch die Mediatheken-Offensiven der Sender schwieriger geworden, mit ihren Eigenproduktionen aufzufallen?

ANKE GREIFENEDER: Je mehr es gibt, umso schwieriger ist es, aufzufallen. Umso mehr Wert muss man deshalb auf die Themenauswahl legen. Ich persönlich finde diese Entwicklung für den Produktionsstandort Deutschland super. Wir haben keine Angst vor Konkurrenz und lassen uns nicht von dem beeinflussen, was die anderen machen. Wir schauen auf das, was uns berührt und machen die Stoffe, in die wir uns verliebt haben. Was wir spüren ist, dass die Top-Talents nicht mehr so leicht verfügbar sind, eben weil so viel gedreht wird. Dadurch kommen aber auch wieder mehr gute neue Leute nach. Und als Konsument freue ich mich ohnehin darüber, wenn es viele tolle Serien gibt. Auch ich hab mal Feierabend.

Sie haben sich mit all Ihren Produktionen einen großen Namen gemacht,. Man könnte sich vorstellen, dass der TV-Markt da ähnlich wie der Fußball tickt und Sie Begehrlichkeiten bei "größeren Clubs" wecken. Bekommen Sie viele Wechselangebote?

ANKE GREIFENEDER: Ja, die gibt es. Darüber freue ich mich auch und fühle mich geehrt. Aber ich bin auch eine sehr loyale Socke. Es gibt Dinge, die mich noch reizen würden. Aber ich habe hier ein tolles Team und so viel Gestaltungsfreiraum und Unterstützung - das möchte ich nicht missen. So lange ich das Gefühl habe, dass sich bei uns Sachen entwickeln, Perspektiven da sind und die Zusammenarbeit so uneitel und konstruktiv bleibt, fühle ich mich bei Warner Media sehr wohl. Am Ende des Tages bin ich da, wo ich bin, immer noch sehr glücklich.

Das Interview führte Frank Heine