Festival

Solothurner Filmtage eröffnet

Mit Niccolò Castellis "Atlas" ist gestern Abend die online stattfindende 56. Ausgabe der Solothurner Filmtage eröffnet worden.

21.01.2021 08:46 • von Jochen Müller
Bundespräsident Guy Parmelin (re.) und der Regisseur des Eröffnungsfilms, Niccolò Castelli, bei der Eröffnung der Solothurner Filmtage (Bild: Module Plus)

"Das Kino, die Kultur und direkte Begegnung fehlen uns allen sehr. Mit der Home Edition der Solothurner Filmtage schaffen wir einen Ort der Begegnung und setzen diesen Leerstellen ein lebendiges Filmfestival entgegen. Die ganze Schweiz ist eingeladen zum filmischen Rendez-vous. Projektion, Blick nach vorne und Film ab!" Mit diesen Worten eröffnete die Direktorin der Solothurner Filmtage, Anita Hugi, gestern die 56. Ausgabe des Filmfestivals, das in diesem Jahr ausschließlich online stattfindet.

Bundespräsident Guy Parmelin zitierte in seiner Eröffnungsrede den französischen Schriftsteller Jean Joubert: "Kultur ist das unsichtbare Band, das die Dinge zusammenhält." Dieses unsichtbare Band, so Parmelin, werde in der Filmkunst sichtbar.

Im Zentrum der Eröffnung stand Niccolò Castellis "Atlas". Der erste italienischsprachige Eröffnungsfilm der Solothurner Filmtage wurde neben der Website des Festivals, auf der auch alle anderen Festivalfilme zu sehen sein werden, bei den TV-Sendern SRF, RSI und RTS ausgestrahlt.

Bis 27. Januar werden bei der Home Edition der 56. Solothurner Filmtage insgesamt 211 Filme zu sehen sein. Sie werden wie die "Nacht der Nominationen" für den Schweizer Filmpreis und die Preisverleihungen der Solothurner Filmtage auf der neuen Website des Festivals zu sehen sein. Dort sind auch rund 100 Online-Veranstaltungen wie Filmgespräche und Podiumsdiskussionen geplant.