Festival

Diagonale auf Juni verschoben

Die Diagonale ´21 kann nicht zum gewohnten Zeitpunkt im März stattfinden. Nachdem Österreich jüngst die Verlängerung des Lockdowns bis 7. Februar angekündigt hatte und mit Blick auf die noch länger anhaltenden Einschränkungen bzw. Unwägbarkeiten zB bezüglich Reisetätigkeiten und Präsenzvorstellungen, weichen die Veranstalter des Festivals des österreichischen Films auf den Frühsommer aus.

19.01.2021 09:54 • von Barbara Schuster
Die Fahnen der Diagonale wehen heuer erst im Juni über den Dächern von Graz (Bild: Diagonale/Sebastian Reiser)

Die Diagonale ´21 kann nicht zum gewohnten Zeitpunkt im März stattfinden. Nachdem Österreich jüngst die Verlängerung des Lockdowns bis 7. Februar angekündigt hatte und mit Blick auf die noch länger anhaltenden Einschränkungen z.B. bezüglich Reisetätigkeiten und Präsenzvorstellungen in den Kinos, weichen die Macher des Festivals des österreichischen Films auf den Frühsommer aus, genauer gesagt auf 8. bis 13. Juni. Schon zum jetzigen Zeitpunkt würden sich die Vorbereitungen auf das Festival als schwer eingeschränkt erweisen, wie es in der Pressemitteilung zur Verschiebung heißt. Die Ausgabe im Juni soll unter einem strengen Covid-19-Sicherheitskonzept ausgerichtet werden.

Auch am neuen Termin stützt sich das Festival des österreichischen Films auf die steirische Landeshauptstadt Graz als physischen Dreh- und Angelpunkt sowie auf begleitende Onlineangebote. Der Eröffnungsfilm der diesjährigen Ausgabe wurde bereits verkündet: Die Wahl fiel auf Arman T Riahis "Fuchs im Bau" (wir berichteten).

Die beiden Festivalleiter Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber sagen in einem Statement: "Hoffen wir darauf, im Juni ein Fest für den österreichischen Film, ein Fest für Graz feiern zu können. Freuen wir uns auf ein Festival, das dem nahe kommt, was wir öffentliches Leben nennen. Wir verstehen die Diagonale als soziales Ereignis, das zum öffentlichen Leben in Graz beiträgt und darin fix verankert ist: vom Kino- bis zum Wirtshausbesuch, Festival braucht Stadt. Die europaweit besorgniserregende Entwicklung der Pandemie sowie die zu erwartenden massiven Einschränkungen bis zum späten Frühjahr lassen ein Festhalten am Festivaltermin im März unrealistisch und fahrlässig erscheinen. Überzeugt, dass wir den Filmgästen, den Fachbesucher/innen, dem Publikum und allen, denen die Diagonale ein Anliegen ist, durch die Verschiebung ein stimmungsvolles Festival mit Charakter und Atmosphäre bieten können, haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen."