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"Unorthodox" räumt in London ab

Die Serie von Anna Winger und Maria Schrader wurde bei den C21 International Drama Awards gleich doppelt prämiert.

03.12.2020 11:46 • von Frank Heine
Shira Haas in "Unorthodox" (Bild: Netflix/Anika Molnar)

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Am gestrigen 2. Dezember wurden im Rahmen der Content London Conference die C21 International Drama Awards vergeben. Die von Studio Airlift und Real Film Berlin produzierte Serie Unorthodox" durfte gleich zweimal auf die digitale Siegerbühne. Das dreiteilige Netflix-Original von Showrunnerin Anna Winger setzte sich in der Kategorie "Best Miniseries" durch. Außerdem gewann Hauptdarstellerin Shira Haas den Preis für die "Best Individual Performance in a Drama Series". Haas behauptete sich unter anderen gegen die International-Emmy-Gewinnerin Glenda Jackson ("Elizabeth Is Missing"), Daisy Edgar-Jones aus "Normal People" und Olivia Colman aus The Crown".

Bei den "Best Returning Drama Series" musste sich die für Amazon entstandene UFA-Produktion Deutschland 89" "The Crown" geschlagen geben. Das BBC/Hulu-Programm "Normal People" machte das Rennen bei den englisch-sprachigen Dramaserien, No Man's Land", entstanden für Arte France und Hulu, behaupte sich als beste nicht-englisch-sprachige Dramaserie. Insgesamt gab es 327 Einreichungen aus elf Ländern.

Für "Unorthodox", das seit März auf Netflix läuft, setzt sich damit eine bemerkenswerte Erfolgsserie fort. Regisseurin Maria Schrader wurde zuvor den Primetime Emmy Award ausgezeichnet, außerdem gewann die Serie eine Deutschen Fernsehpreis und vier Auszeichnungen der Deutschen Akademie für Fernsehen.