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Produktion

Neuer Berlin-"Tatort" im Dreh

In dem "Tatort: Die dritte Haut" müssen die von Meret Becker und Mark Waschke gespielten Berliner Ermittler den Mord am Juniorchef einer Berliner Immobilienfirma aufklären.

02.12.2020 12:55 • von Jochen Müller
Mark Waschke und Meret Becker im "Tatort: Die dritte Haut" (Bild: rbb/Gordon Mühle)

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"Wer in Berlin wohnt, kommt um das Thema Mieten gar nicht herum. Der Kampf um eine bezahlbare Wohnung nimmt immer mehr zu. Als ich in den Nachrichten sah, dass sich über 800 Leute bei einer Wohnungsbesichtigung im Prenzlauer Berg drängelten, war mir sofort klar, dass das Thema auch ein 'Tatort'-Thema ist. Würden wir für eine bezahlbare Wohnung jemanden töten?", schildert Drehbuchautorin Katrin Bühlig die Motivation für ihr Drehbuch zum "Tatort: Die dritte Haut", der derzeit unter der Regie von Norbert Ter Hall in Berlin entsteht.

Die von Meret Becker und Mark Waschke gespielten Berliner Kommissare Nina Rubin und Robert Karow ermitteln dabei im Fall des tot aufgefundenen Juniorchefs der Immobilienfirma Ceylan Immobilien, Cem Ceylan (Murat Dikenci). Dieser wird ausgerechnet vor dem Haus tot aufgefunden, das das Familienunternehmen gekauft hat und luxussanieren will. Doch gegen die perfiden Entmietstrategien des von Gülay Ceylan (Özay Fecht) geführten Unternehmens regt sich Widerstand.

Vier Parteien, die junge Familie Malovcic, bei der Nachwuchs ansteht, Frau Kirschner (Friederike Frerichs), die schon fast 60 Jahre in dem Haus lebt, die alleinerziehende Mutter Jenny Nowack (Berit Künnecke) und der freischaffende Journalist Peter de Boer (Tijmen Govaerts), der kaum etwas verdient, wollen partout in ihren günstigen Wohnungen bleiben und kämpfen in den sozialen Netzwerken gegen die Ungerechtigkeit auf dem Berliner Wohnungsmarkt.

Produziert wird der "Tatort: Die dritte Haut", der, wie der auftraggebende rbb betont, als "Green Producing" entsprechend den offiziellen Nachhaltigkeitskritierien der ARD umgesetzt wird, von studio tv film GmbH (Produzentin: Milena Maitz) für Das Erste. Die Redaktion seitens des rbb liegt bei Josephine Schröder-Zebralla, die Ausstrahlung ist im zweiten Quartal 2021 geplant.