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International Emmy: Deutschland geht leer aus

Mit der UFA-Serie "Charité" und Emma Bading für ihre Performance in "Play" hatte Deutschland bei der digitalen Verleihung der International Emmys gestern zwei heiße Eisen im Feuer. Auszeichnung gab es aber keine.

24.11.2020 10:10 • von Jochen Müller
Die Verleihung der International Emmys fand digital statt (Bild: International Academy of Television Arts and Sciences)

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Bei der gestrigen digitalen Verleihung der International Emmys ging Deutschland leer aus. Die zweite Staffel der UFA-Serie Charité" war in der Kategorie "Beste Dramaserie" nominiert und musste sich der indischen Netflix-Serie "Dehli Crime" geschlagen geben. Emma Bading durfte sich für ihre Performance in "Play" Hoffnungen auf einen International Emmy als beste Darstellerin machen; er ging an Glenda Jackson für ihre Rolle in "Elizabeth is Missing" (Großbritannien). Als bester Darsteller wurde der 13-jährige Billy Barratt für seine Rolle in "Responsible Child" (Großbritannien) ausgezeichnet.

Weitere International Emmys gingen u.a. an die brasilianische Netflix-Serie "Ninguém Tá Olhando" im Bereich als beste Komödie und den britisch-syrischen Dokumentarfilm For Sama" als beste Dokumentation.

Insgesamt wurden in elf Kategorien Preise an Produktionen aus sieben Ländern - Australien, Brasilien, Tschechien, Frankreich, Indien, Großbritannien, USA - vergeben. Alle International-Emmy-Nominierten und -Gewinner im Überblick