Produktion

700.000 Euro aus NRW für Sönke Wortmanns "Der Nachname"

Die Film- und Medienstiftung NRW hat aktuell für 25 Projekte Fördermittel in Höhe von mehr als 4,6 Mio. Euro beschlossen.

18.11.2020 12:32 • von Jochen Müller
In "Der Nachname" erzählt Sönke Wortmann die Geschichte von "Der Vorname" fort (Bild: Mathias Bothor)

Im Herbst 2018 lockte Sönke Wortmanns "Der Vorname" mehr als eine Mio. Besucher in die deutschen Kinos. In "Der Nachname", zu dem Claudius Pläging das Drehbuch geschrieben hat, erzählt Wortmann die Geschichte des Films nun mit den bewährten Darstellern Iris Berben, Christoph Maria Herbst, Caroline Peters, Justus von Dohnányi, Florian David Fitz und Janina Uhse fort. Sie alle brechen zwei Jahre nach dem missglückten Familientreffen zu einem Wochenendtrip in die Finca der Mutter auf Lanzarote auf - und hüten immer noch ihre kleinen und großen Geheimnisse. Konflikte sind also vorprogrammiert. Constantin Film hat aktuell von der Film- und Medienstiftung NRW eine Produktionsförderung von 700.000 Euro erhalten.

Je 500.000 Euro wurden Bon Voyage Films für den Neo-Noir-Thriller "Schock", den Denis Moschitto und Daniel Siegel nach eigenem Drehbuch inszenieren, und MMC Movies für Jimmy Lowerees deutsch-amerikanische Koproduktion "Replay" zugesprochen.

Die höchste Einzelsumme der aktuellen Förderrunde, in der an 25 Projekte mehr als 4,6 Mio. Euro vergeben wurden, geht mit 900.000 Euro an Odeon Fiction für die Produktion von Claudia Gardes sechsteilige Politthrillerserie "Bonn" über die Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland im Spannungsfeld zweier rivalisierender Geheimdienste, zu der Garde zusammen mit Martin Rehbock und Peter Furrer auch die Drehbücher geschrieben hat.

Alle aktuellen Förderungen der Film- und Medientiftung NRW im Überblick