Kino

Akademie des Österreichischen Films mit neuer Geschäftsführerin

Bei der Akademie des Österreichischen Films gibt es Neuigkeiten. Zum einen erhält die Institution zum 1. Januar 2021 eine neue Geschäftsführung, zum anderen wird die Verleihung des Österreichischen Filmpreises von Januar auf Juni 2021 verschoben.

17.11.2020 13:24 • von Barbara Schuster
Katharina Albrecht-Stadler (l.) und Marlene Ropac (Bild: eSeL)

Bei der Akademie des Österreichischen Films gibt es Neuigkeiten. Zum einen erhält die Institution zum 1. Januar 2021 eine neue Geschäftsführung, zum anderen wird die Verleihung des Österreichischen Filmpreises von Januar auf Juni 2021 verschoben. Nachfolgerin von Marlene Ropacwird Katharina Albrecht-Stadler, die als Kulturmanagerin langjährige Erfahrung im internationalen Kultur- und Projektmanagement sammelte und u.a. in den letzten zehn Jahren die Geschäftsführung von EU XXl Film inne hatte. Zu ihrer neuen Aufgabe sagt Albrecht-Stadler: "Ich freue mich riesig, von Marlene Ropac diese spannende und verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen zu dürfen. Die Akademie des Österreichischen Films ist in den letzten zehn Jahren zu einer festen und wichtigen Institution in der österreichischen Kulturlandschaft geworden. Sie ist die Botschafterin des österreichischen Films - national und international. Ich werde in Zusammenarbeit mit dem tollen Team mein Bestes tun, um gerade in diesen schwierigen Zeiten, die Arbeit und die Projekte der Akademie fortzuführen und mich für die kulturelle Bedeutung und den Stellenwert des österreichischen Filmschaffens einzusetzen. Gleichzeitig geht für mich ein Traum in Erfüllung, nun mit lauter Menschen zu tun zu haben, die einen mit ihren Geschichten und Filmen in andere Welten eintauchen lassen. Eine Fähigkeit, die gerade jetzt so wichtig ist."

Im Zuge der Personalie wurde auch die Verschiebung des 11. Österreichischen Filmpreises angekündigt. Corona-bedingt wandert die Gala von Januar auf Ende Juni 2021. Der neue Termin sei zum Schutz der Gäste gesetzt worden, aber auch wegen der verschobenen Kinopremieren und der damit für die Einreichung fehlenden Filme. "Wir haben uns bemüht, die Voraussetzungen dafür herzustellen, auch um ein starkes, gemeinschaftliches Lebenszeichen für den österreichischen Film zu setzten. Hoffentlich können wir dann im Frühsommer auch schon ein wenig feiern. Aktuell freue ich mich, dass meine Nachfolgerin, Katharina Albrecht-Stadler, bereits auf den fahrenden Zug aufgesprungen ist und dann ab 1. Jänner 2021 die Geschäftsführung übernehmen wird", so die scheidende GF Marlene Ropac. Die Verschiebung der Preisverleihung bedingt auch den späteren Start der Filmeinreichung (24. November) und hat zum Ziel, den Produzent/innen und Verleiher/innen entgegen zu kommen und möglichst viele Filmeinreichungen zu ermöglichen. Die Einreichfrist endet am 22. Januar 2021.