Produktion

FFHSH unterstützt "Maret"

Regisseurin Laura Schroeder arbeitet an einem Drama mit der Lola-ausgezeichneten Susanne Wolff in der Hauptrolle. "Maret" ist eines der interessanten Projekte, die kürzlich von Filmförderung Hamburg-Schleswig-Holstein unterstützt wurden.

30.10.2020 11:55 • von Heike Angermaier
Susanne Wolff, hier in "Styx", spielt die Hauptrolle in "Maret" (Bild: Zorro Film)

Regisseurin Laura Schroeder arbeitet an einem Drama mit der für Styx Lola-ausgezeichneten Susanne Wolff in der Hauptrolle. "Maret" ist eines der interessanten Projekte, die kürzlich von Filmförderung Hamburg-Schleswig-Holstein unterstützt wurden. Wolff spielt eine Frau, die ihr Gedächtnis verloren hat und es auf Lanzarote mit einer neuartigen Therapie wiedergewinnen will. Schroeder, die mit "Barrage" überzeugte, schrieb das Drehbuch mit der erfahrenen Judith Angerbauer zusammen. Dorothe Beinemeier produziert von deutscher Seite mit Red Balloon Film. Luxemburger Partner ist Red Lion. FFHSH förderte das Drama im Rahmen von "Director's Cut" mit 250.000 Euro.

Das Gremium, das für Filme und Serien mit Produktionskosten unter 3,5 Mio. Euro sowie für Kinodokumentarfilme mit Herstellungskosten unter 1,5 Mio. Euro zuständig ist, förderte außerdem die Produktion des Dokumentarfilms über jugendliche Influencer*innen "#MeMyself&I" von Regisseurin Carolin Genreith sowie das Porträt der Filmemacherin Helke Sander von Claudia Richarz, "Das Private bleibt politisch". Das Kreativkollektiv Jünglinge Film, das mit "Futur Drei" auf sich aufmerksam machte, wird bei der Drehbuchentwicklung seines neuen Serienprojekt unterstützt. In "Schwarze Früchte" der Autor*innen Christoph Rath, Lamin Leroy Gibba, Lisa Tracy Michalik, Naomi Kelechi Odhiambo, Sarah Claire Wray und Sophia Ayissi Nsegue stehen zwei ehemals beste Freundinnen, beide schwarz und queer, im Zentrum.

Außerdem fördern die Hamburger das neue Projekt von Regisseur Michael Venus und Autor Thomas Friedrich, deren "Schlaf" gestern in den Kinos gestartet ist. Carly May Borgstrorm schreibt mit Friedrich das Drehbuch zum Thriller um zwei Frauen, die von der Vergangenheit eingeholt werden, "Kaltes Herz". Verena Gräfe-Höft produziert mit Junafilm. Ihre Produktion "Pelikanblut" ist aktuell noch im Kino.

Alle Förderungen unter www.ffhsh.de.