Kino

Und morgen der Oscar

Julia von Heinz' "Und morgen die ganze Welt" geht ins Rennen um eine Oscarnominierung in der Kategorie "Best International Feature Film".

29.10.2020 07:27 • von Jochen Müller
"Und morgen die ganze Welt" geht für Deutschland ins Oscarrennen (Bild: Alamode (Filmagentinnen))

Nächstes Highlight für Julia von Heinz' Und morgen die ganze Welt". Nach seiner Premiere bei der diesjährigen Mostra, bei der Mala Emde als beste Darstellerin mit dem Bisato d'Oro ausgezeichnet wurde, wurde der Hof-Eröffnungsfilm jetzt von einer unabhängigen Fachjury aus zehn Filmen ausgewählt, um Deutschland im Rennen um einen Oscar-Nominierung in der Kategorie "Best International Feature Film" zu vertreten. Das teilt German Films mit.

Jurysprecherin Marie Noelle Sehr (Bundesverband Regie) begründet diese Entscheidung: "In einer Zeit, in der die Demokratie zunehmend unter Druck gerät, stellt Julia von Heinz die Frage, ob und wenn ja, wann Gewalt gerechtfertigt oder sogar notwendig ist. Getragen von einer herausragenden Hauptdarstellerin, gefilmt in präzisen Bildern, konfrontiert 'Und morgen die ganze Welt' den Zuschauer mit Konflikten und Entscheidungsprozessen, denen wir uns alle nicht entziehen können. Ein persönlicher Film von großer, emotionaler Wucht."

Produzent Fabian Gasmia: "Was für eine Ehre für Julia von Heinz und die Seven Elephants, 'Und morgen die ganze Welt' als deutschen Beitrag ins Oscar-Rennen schicken zu dürfen. Wir danken unseren großartigen Partnern und Unterstützern, die uns seit der ersten Sekunde unterstützt haben."

Die Oscarverleihung findet im kommenden Jahr am 25. April statt, die Nominierungen werden am 15. März bekannt gegeben.