Digitaler Vertrieb

Starker September für digitalen Spielemarkt

Dank den Digital-Releases von Spielen wie "NBA 2K21", "Marvel's Avengers", "Tony Hawk's Pro Skater 1+2 und "Super Mario 3D-Mario All-Stars" konnten 9,05 Milliarden Euro erzielt werden.

26.10.2020 15:36 • von Nadine Seibold
- (Bild: SuperData)

10,7 Milliarden Dollar (9,05 Milliarden Euro) wurden im September 2020 mit digitalen Spielen, Free-to-play-Titeln, und Ingame-Käufen weltweit erzielt. Das entspricht einem Anstieg von 13,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie das Marktforschungsunternehmen SuperData herausfand.

Physisch vertriebene Spiele bleiben von den Ergebnissen aus. Insgesamt stieg der Umsatz in allen Sektoren, sprich bei Mobile um 9 Prozent, PC um 8 Prozent und Konsolen um 40 Prozent.

"NBA 2K21" hat dabei den größten Umsatz erzielt. Vom Basketball-Spiel wurden zirca 1,9 Millionen Exemplare in digitaler Form verkauft. Der Anteil der Digitalverkäufe stieg um 19 Prozent- Die Ingame-Einnahmen stiegen um acht Prozent.

2,2 Millionen Mal wurde "Marvel's Avengers" von Square Enix verkauft. Es war nach "Final Fantasy VII Remake" die zweitgrößte digitale Markteinführung eines Spieles des Publishers. Superdata vermittelt, dass diese digitalen Verkäufe in etwa denen von "Marvel's Spider-Man" für die PS4 gleicht.

"Tony Hawk's Pro Skater 1+2" wurde knappt 2,8 Millionen Mal verkauft und liegt deutlich vor anderen Neuauflagen von Activision Blizzard, wie "Crash Bandicoot" oder "Spyro". ??"Super Mario 3D All-Stars" wurde 1,8 Millionen Mal verkauft, was um längen die größte Markteinfühung eines Mario-Titels auf der Switch war. "Crusader Kings 3" von Paradox Interactive brach mit 1,1 Millionen Verkäufen den Rekord für PC-Strategiespiele zum im Verkaufsstart-Monat.

Im September 2020 erreichte die Mobile-Version von "Among Us" nahezu so viele Spieler wie "Pokémon Go" auf dem Höhepunkt seiner Popularität im August 2016. Das Interesse für das im Jahr 2018 veröffentlichte Spiel, stieg sprunghaft an, als Twitch-Streamer das Spiel entdeckten.

Der Übergang von "Rocket League" zu einem Free-to-play-Geschäftsmodell zahlte sich für Psyonix, der Tochtergesellschaft Epic Games aus. Die Zahl der Spieler verdreifachte sich fat im September. Die Digitalverkäufe vom 23. bis 30. September - zu diesem Zeitpunkt war das Spiel kostenlos erhältlich - entsprachen in etwa den Einahmen der vorherigen drei Wochen, als "Rocket League" noch Pay-to-Play war.