Festival

Gelungene Eröffnung in Hof

Die 54. Hofer Filmtage wurden gestern mit der Deutschlandpremiere von "Und morgen die ganze Welt" im Kino und im Netz eröffnet. Damit sende man "ein Signal für Kino, Filme und Kultur", so Festivalleiter Thorsten Schaumann.

21.10.2020 09:21 • von Heike Angermaier
Thorsten Schaumann, Mala Emde, Julia von Heinz, Luisa-Céline Gaffron, Tonio Schneider und Fabian Gasmia (v.l.n.r.) bei der Eröffnung der Hofer Filmtage (Bild: Hofer Filmtage)

Die 54. Hofer Filmtage wurden gestern mit der Deutschlandpremiere von Und morgen die ganze Welt" im unter Einhaltung der Hygienebestimmungen ausverkauften Scala-Kino und im Netz eröffnet. Festivalleiter Thorsten Schaumann sagte, dass man ob der aktuellen Bedingungen "ein Signal für Kino, Filme und Kultur" sende: "Wir arbeiten an einem Morgen mit mehr Leuten im Kino." Die bayerische Staatsministerin für Digitales, Judith Gerlach, lobte die Arbeit der Veranstalter in einer Videobotschaft: "Das Team der Hofer Filmtage hat in den letzten Wochen mit vielen digitalen Ideen auf die besondere Situation reagiert und ein hervorragendes Konzept erarbeitet. Das ist in diesen schwierigen Zeiten ein wichtiges und positives Signal für das Kino. Filmfestivals fördern den Austausch zwischen Filmemacher*innen und dem Publikum. Dieser Austausch wird in diesem Jahr nicht nur in den Hofer Kinos und neuen Veranstaltungslocations stattfinden, sondern zusätzlich auf Online-Panels und Live-Streams. Das ist ein echter Innovationsschub, der mich als Film- und als Digitalministerin gleich doppelt freut."

Regisseurin Julia von Heinz und ihr Team wurden für ihren mitreißenden Film mit großem Applaus gewürdigt.

Das traditionsreiche und renommierte Festival für den jungen und unabhängigen Film findet erstmals im Kino - in eingeschränkter Form - und on Demand - um einige Tage verlängert bis zum 1. November - statt.