Kino

Neuer Tarifvertrag sorgt für sichere Arbeitsbedingungen für Sprachproduktionen

Der BFFS, die Gewerkschaft ver.di und elf Synchronproduzenten haben sich auf einen neuen Tarifvertrag bei Sprachproduktionen geeinigt. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind dort Mindeststandards bei Sprachproduktionen festgelegt.

19.10.2020 16:36 • von Jochen Müller
BFFS-Vorstandsmitglied Till Valentin Völger (Bild: Kornelia Boje)

"Zum Gesundheitsschutz aller Mitwirkenden war es zwingend notwendig, Standards zur Sicherstellung der technischen und handwerklichen Anforderungen einer Synchronproduktion unter COVID-19-Bedingungen zu definieren", erklärt BFFS-Vorstandsmitglied Till Valentin Völger nach den erfolgreich abgeschlossenen Verhandlungen zwischen dem BFFS, der Gewerkschaft ver.di bislang elf Synchronproduzenten (Arena Synchron GmbH, Eclair Studios Germany GmbH, FFS Film- & Fernseh-Synchron GmbH, Hermes Synchron GmbH, Interopa Film GmbH, Iyuno Germany GmbH, Münchner Synchron GmbH, Neue Tonfilm München Gesellschaft für Film- und Synchronproduktion GmbH, RC Production GmbH & Co, ScalaMedia GmbH und Splendid Synchron GmbH) auf einen neuen Tarifvertrag.

Basierend auf Empfehlungen zum Gesundheitsschutz der Verbände BFFS, Bundesverband Synchronregie und Dialogbuch (BSD) und dem Synchronverband - Die Gilde ist in dem jetzt abgeschlossenen Tarifvertrag u.a. festgelegt, dass Mund-Nase-Bedeckungen und Desinfektionsmittel für die Produktion bereitgestellt werden müssen sowie Mindestabstände und ausreichend Lüftungspausen eingehalten werden müssen.

"Der geschlossene Tarifvertrag sichert gleichzeitig die Qualität der Produktionen, denn ein unreflektierter Wechsel ins Home-Dubbing ohne Berücksichtigung der erforderlichen Rahmenbedingungen konnte und kann keine Lösung sein", betont BFFS-Vorstandsmitglied Till Valentin Völger.

Die dem Tarifvertrag zugrunde liegenden Empfehlungen im Wortlaut