Kino

"Garagenvolk" mit Werner-Herzog-Preis ausgezeichnet

Mit "Mut, Entschlossenheit und Visionen im und um den Film herum" zu arbeiten ist Voraussetzung für die alljährliche Preisvergabe durch die Werner-Herzog-Stiftung. In diesem Jahr konnte Natalija Yefimkina mit "Garagenvolk" überzeugen.

19.10.2020 15:53 • von Marc Mensch
Bereits mehrfach ausgezeichnet: "Garagenvolk" (Bild: Axel Schneppat/Tamtam Film)

Alljährlich vergibt die Werner-Herzog-Stiftung in Kooperation mit dem Filmmuseum München einen Preis an Filme, Schauspieler*innen oder Filmemacher*innen, die mit Mut, Entschlossenheit und Visionen im und um den Film herum arbeiten, die Stiftung ist dabei in ihrer Auswahl völlig frei, es gibt weder Anmeldevorschriften noch einen Wettbewerb.

Überzeugt hat in diesem Jahr Natalija Yefimkina mit Garagenvolk", der bereits auf der diesjährigen Berlinale mit dem Heiner-Caro-Preis der DEFA-Stiftung ausgezeichnet worden war.

"Ich selbst bin von Ihrem Film, von seiner tief humanistischen Weltsicht, sehr beeindruckt. Was Sie gemacht haben, habe ich so noch nie gesehen. Ihr Film, in der äußersten Provinz Russlands gedreht, hat etwas Universelles, zutiefst Menschliches. Ich habe den Eindruck, in die Seele Russlands geschaut zu haben", hieß es unter anderem in der Laudatio von Werner Herzog, die dieser (eine Ausreise aus den USA nach Deutschland war nicht möglich) per Videobotschaft überbrachte.

missingFILMs will "Garagenvolk" im kommenden Jahr in die Kinos bringen.